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Prostataprobleme

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  • Prostataprobleme

    Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig!

    Mein Vater ist 56 Jahre und schon seit einiger Zeit alle 6 Monate beim Urologen wegen einer stark vergrösserten Prostata. Weiters begleiten ihn immer wieder Prostataentzündungen, welche mit 3 wöchigen Antibiotikakuren behandelt wurden. Der PSA pendelt zwischen 2,8 und ist aktuell, nach 3 monatiger Einnahme von Tamsolusin, auf 2,49 gesunken. Das freie PSA ist jedoch zu niedrig. Zur Zeit ist es bei 9% vor 3 Monaten, nach der Antibiotikaeinnahme und vor der Tamsolusineinnahme, war es bei 16%.

    Meine Frage lautet dahingehend, ob das freie PSA auch bei Entzündungen sinkt oder nur bei Krebs. Seine Blutsenkung ist im Moment auch wieder zu hoch (26/35) was auf eine erneute Prostataentzündung hindeutet laut Auskunft der Hausärztin. Am Montag hat er einen Termin beim Urologen, der das letzte mal gesagt hat, wenn seine Werte nicht besser werden muss eine Biopsie gemacht werden. Wir sind im Moment alle ein wenig ängstlich.

    Liebe Grüße

    Tamara


  • Re: Prostataprobleme


    Das freie PSA ist recht fehlerbehaftet und ich würde es bei einem Normalen PSA-Wert auch nicht überbewerten.
    Wenn die Prostata so deutlich vergrößert ist, würde ich mit hingegen überlegen, ob hier nicht eine kausale Therapie mit einem a-Reductasehemmer (Finasterid/Dutasterid) sinnvoll ist.
    Der PSA-Wert ist ein wichtiger Hinweis-Wert und sollte zumindest jährlich weiter kontrolliert werden.

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig

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    • Re: Prostataprobleme


      Vielen Dank für die schnelle Antwort!

      Ich werde meinem Vater den Therapievorschlag weitergeben, den soll er dann mit seinem Urologen besprechen.

      Schönes Wochenende und nochmals Danke

      Liebe Grüße

      Tamara

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