• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Akute Harnröhrenentzündung (?)

Einklappen

X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Akute Harnröhrenentzündung (?)

    Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig,

    seit vergangenen Donnerstagabend habe ich starke Schmerzen beim Wasserlassen im oberen Teil der Harnröhre und das "Gefühl, ständig zur Toilette zu müssen". Ich hatte sichtbar Blut im Urin und Durchfall sowie Schüttelfrost. Am Samstag hatte ich keinen Schüttelfrost und keinen Durchfall mehr, dafür leichtes Fieber.

    Montag bin ich zum Arzt gegangen, eine Urinprobe ergab den Befund von erhöhten Leukocytenwerten sowie nach wie vor Blut im Urin (allerdings nicht mehr mit dem Auge erkennbar). Die Probe wurde ins Labor geschickt (mit Ergebnissen voraussichtlich am Freitag). Mir wurde daraufhin das Breitbandantibiotikum Trimethoprim verschrieben, das ich seit Montag abend einnehme. Leider konnte ich noch keine Besserung verspüren.

    Seit Montag abend schmerzt mir auch ein wenig der Rücken (was sitzen und gehen etwas beschwerlich macht) - da es eher der Außenbereich ist, überlege ich, ob es die Nieren sind.

    Natürlich trinke ich sehr viel. Interessanterweise hatte meine Freundin - nur drei Tage vor mir, also am vergangenen Montag/Dienstag, den nahezu identischen Effekt (mit großen Schmerzen beim Wasserlassen, häufigem Wasserlassen, Schmerzen in der Nierenregion - allerdings ohne Durchfall oder Blut). Sie hat ein homöopathisches Mittel verschrieben bekommen, das durchaus geholfen hat. Etwas brennen beim Wasserlassen tut es allerdings nach wie vor noch.

    Wir haben am Wochenende zuvor Geschlechtsverkehr gehabt, allerdings Kondome benutzt, so dass ich nicht glaube, dass wir uns gegenseitig mit etwas angesteckt haben.

    Haben Sie einen Rat, was zu tun ist?

    Mit freundlichen Grüßen,

    der
    Nachtwächter

  • Re: Akute Harnröhrenentzündung (?)


    Sie gehören auf jeden Fall zum Urologe und nicht zum Hausarzt!
    Trimethoprim ist ein sehr preiswertes bakteriostatisches Antibiotikum ... es wird einige Tage brauchen, wenn es testgerecht ist.
    Ich hätte einen Gyrasehemmer bevorzugt.

    Sie müssen unbedingt eine wenigstens 14tägige Antibiotische Therapie haben....!

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig

    Kommentar


    • Re: Akute Harnröhrenentzündung (?)


      Danke für Ihre rasche Antwort!

      Ich befinde mich in England, das macht das Ganze leider schwieriger. Ich sagte der Hausärztin, dass ich (bei einer früheren, chronischen Reizung) schon einmal erfolgreich mit Refobacin (zwei Injektionen) therapiert worden sei - ist das ein Gyrasehemmer? Sie googlete daraufhin im Internet und meinte, so etwas würde in England nur in Krankenhäusern verabreicht.

      Kommentar


      • Re: Akute Harnröhrenentzündung (?)


        PS: In der Tat, ich nehme Trimethoprim jetzt schon seit Montag ein. Leider spüre ich noch keine Veränderung / Besserung.

        Kommentar



        • Re: Akute Harnröhrenentzündung (?)


          Tja die Gesundheitssysteme....

          Refo ist KEIN Gyrasehemmer. Dem Trimethoprim würde ich noch maximal 2 Tage Zeit geben.

          Lieben Gruß

          Dr. T. Kreutzig

          Kommentar


          • Re: Akute Harnröhrenentzündung (?)


            Danke für Ihren Rat.

            Eine kruze Rückfrage habe ich noch: Können Sie mir sagen, was Gyrasehemmer auf englisch heißt? Mittels der handelsüblichen Wörterbücher konnte ich dies nicht in Erfahrung bringen... :-)

            Kommentar


            • Re: Akute Harnröhrenentzündung (?)


              Hallo ,

              falls ich mich nicht irre, was leider der fall sein könnte *schäm*

              Gyrasehemmer - gyrase inhibitor

              sollte es falsch sein entschuldige ich mich.

              lg

              Kommentar



              • Re: Akute Harnröhrenentzündung (?)


                Die Antwort haben Sie ja bereits.... es sind Substanzen wie z.B. Ciprofloxacin....

                Lieben Gruß

                Dr. T. Kreutzig

                Kommentar