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Schmerzen in der Harnröhre

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  • Schmerzen in der Harnröhre

    Guten Tag,

    seit einigen Tagen habe ich, insbesondere nach dem Wasserlassen stechende bis bohrende Schmerzen in der Harnröhre.

    Gleiches hatte ich bereits im Dezember 2007 nach einer Blasenentzündung. Da dies Beschwerden damals nicht nachliessen,habe ich die Blase gespiegelt bekommen, o.B. . Einzig die Harnröhre war deutlich entzündet.

    Abstrich ( O-Ton Urologe: volles Programm ) ebenfalls o.B..

    Irgendwann verschwanden dann die Beschwerden.

    Nun sind sie wieder da, jedoch ohne vorhergegangenen Infekt, Urin sauber.

    Auffallend ist, dass diesesmal mein Bauch auch ziemlich aufgebläht ist und der Stuhlgang sehr schleppend.

    Als Therapie nehme ich seit drei Tagen Metronidazol 400, Beschwerden werden m.E. nach schlimmer.

    Was könnten meine Beschwerden verursachen?

    Mein Urologe meint, dass man ein CT vom kleinen Becken machen sollte. Wie ist da der Zusammenhang zu sehen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

  • Re: Schmerzen in der Harnröhre


    Ich würde das nach Ihrer Beschreibung für eine Prostatitis halten, die oftmals durch schwer anzüchtbare Erreger ausgelöst wird.... (Clamydien/Mykoplasmen).


    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig

    Kommentar


    • Re: Schmerzen in der Harnröhre


      Vielen Dank für Ihre Antwort.

      Hätten die Beschwerden denn nicht unter Gabe von Metronidazol Hexal 400 mg nachlassen müssen? Oder ist ein anderes Antibiotika eher angezeigt?

      Stelle fest, dass eine Wärmflasche gut tut, jedoch Sitzbäder ohne jeglichen Badezusatz die Schmerzen eher verstärken.

      Wenn ich auf den Damm drücke tut es auch weh.

      Helfen gegen die Schmerzen auch Buscopan?

      Wie stellt man eine Prostatitis fest?

      Vielen Dank nochmal für Ihre Bemühungen.

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      • Re: Schmerzen in der Harnröhre


        Ihre Symptome sprechen tatsächlich für eine Prostatitis. Die Diagnose ist nicht ganz einfach. Überwiegend ist die Klinik wichtig. Das Abtasten der Prostata ist ungewhnlich schmerzhaft (ist normalerweise schmerzfrei). Das Antibiotikum passt zumindest nicht zu den häufigsten Erregern der Prostatitis. Besser wäre Doxyciclin 200mgTTag über 3 Wochen. Die lange Behandlung ist unbedingt erforderlich. Ferner Geduld! Eine Magnetfeldtherapie kann zudem die Behandlung unterstützen (Info dazu finden Sie z.B. auf unserer Seite www.freiburger-urologen.de).

        Lieben Gruß

        Dr. T. Kreutzig

        Kommentar



        • Re: Schmerzen in der Harnröhre


          Ich habe heute meinen Urologen aufgesucht. Die Prostata hat beim Abtasten überhaupt keine Beschwerden verursacht. Seiner Meinung nach liegt keine Prostatitis vor.

          Kommende Woche wird ein CT vom kleinen Becken und LWS gemacht.

          Bin derzeit ratlos, da ich den Zusammenhang zwischen LWS und Schmerzen in der Harnröhre nicht verstehe.

          Woran könnten meine Beschwerden noch liegen?

          Was halten Sie von psychosomatischen Ursachen?

          Vielen Dank und Viele Grüße

          Kommentar


          • Re: Schmerzen in der Harnröhre


            Ich würde dennoch die vorgeschlagene Antibiotische Therapie machen...

            Lieben Gruß

            Dr. T. Kreutzig

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            • Re: Schmerzen in der Harnröhre


              Guten Abend Herr Dr. Kreutzig,

              CT von der LWS ohne Befund, CZ vom kleinen Becken konnte aufgrund einer Kontrastmittelallergie nicht gemacht werden. Vielleicht wird nun ein MRT gemacht.

              Beschwerden lassen nicht nach, insbesondere nach dem Wasserlassen. Stechende Schmerzen in der Harnröhre sind mein ständiger Begleiter.

              Das von Ihnen empfohlene Antibiotikum verschreibt mein Urologe nicht,da er keine Anzeichen für eine Prostatitis(Abbtasten Prostata ohne Beschwerden)feststellen konnte.

              Was kann ich noch tun? Wie kann ich überzeugend argumentieren. Glauben Sie trotz Allem an eine Prostatitis oder sehen Sie auch andere Möglichkeiten für meine Beschwerden.

              Vielen Dank und herzliche Grüße

              Kommentar



              • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                Ich würde die Therapie auf jeden Fall machen... kann nur besser werden.....

                Lieben Gruß

                Dr. T. Kreutzig

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                • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                  Guten Abend Herr Dr. Kreutzig,

                  bitte gestatten Sie mir noch ein Frage zu Ihrem Verdacht auf Prostatitis.

                  Ich verspüre immer stärker einen Druck in der Penisspitze, eher am unterhalb der Penisspitze. Das Wasserlassen ist vollkommen problemlos, danach habe ich nur das Gefühl da die Harnröhre brennt. Meine Beschwerden sind im Sitzen stärker als im Liegen oder Stehen.

                  Ihr empfohlenens Antibiotikum habe ich bisher nicht verschrieben bekommen, da zunächst ein MRt des kleinen Beckens gemacht werden soll ( Termin am 17.6.!!). Gestern hatte ich starke bis in die Blase ausstrahlende Schmerzen nach dem ersten Wasserlassen nach der morgendlichem Dusche. Ich habe kein anderes Duschzeug verwendet als seit Jahren. Vom Gefühl her ist die Harnröhre sehr gereizt.

                  Was kann ich noch tun?

                  Vielen Dank für Ihre wie immer sehr freundliche und kompetente Antwort.

                  Kommentar


                  • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                    Ich bleibe bei meiner Aussage und bin recht sicher, daß das MRT keine entscheidende Diagnose zutage bringen wird.......

                    Lieben Gruß

                    Dr. T. Kreutzig

                    Kommentar



                    • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                      Ich nehme nun seit fünf Tagen Doxyciclin 200 / eine pro Tag und leider muss ich sagen, dass die Beschwerden eher schlimmer als besser werden. Bin ich zu ungeduldig? Was kann ich tun, falls das Antibiotika nicht hilft. Eine erneute Blasenspiegelung ( letzte im Dezember 2007 ) scheue ich sehr. Die Beschwerden nehmen nach dem Wassserlassen deutlich zu und werden dann bis zum nächsten Wasserlassen besser. Mir scheint, dass die Harnröhre ständig gereizt bzw. entzündet ist. Erstaunlich ist auch, dass ich bis zum Beginn der Blasenproblematik ständiges Hautbrennen hatte, welches nun vollkommen verschwunden ist. Zusammenhang?

                      Nochmals vielen Dank für Ihre Mühe!

                      Kommentar


                      • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                        ..... einfach noch Geduld .... und zwar 6-8 Wochen bis NACH dem ENDE der Therapie. Das ist meine Erfahrung. Oft ist erst einmal nichts zu spüren bzw. alles sogar schlechter...


                        Lieben Gruß


                        Dr. T. Kreutzig

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                        • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                          Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig,

                          gerne wäre ich etwas geduldiger, aber es gelingt mir nicht. Mal habe ich keine Schmerzen, so dass ich sogar wieder Lust auf Sex verspüre, im nächsten Moment nehmen die Schmerzen aber wieder sehr zu. Ich kann die Schmerzen mittlerweile genau auf den Anfang der Harnröhre lokalisieren. Ich habe Angst, dass die Harnröhre "defekt" ist und da dann irgendwie operativ etwas gemacht werden muss. Auch habe ich Angst, dass ich etwas verschleppe. Welche Untersuchungen kann man noch machen? Oder doch einfach Geduld??

                          Nochmals herzlichen Dank und Frohe Pfingstage!

                          Kommentar


                          • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                            ..... keine Sorge..... einfach nur Geduld.... und viel trinken!

                            Lieben Gruß

                            Dr. T. Kreutzig

                            Kommentar


                            • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                              Beschwerden etwas besser / derzeit noch deutlich Beschwerden nach dem Wasserlassen, danach ( einige Minuten später ) etwas besser. Mein Bauch ist heute wieder ziemlich aufgebläht. Woran liegt das? Was kann ich dagegen tun?

                              Vielen Dank und einen schönen Abend

                              Kommentar


                              • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                                Sie erwarten via Internet doch etwas viel diagnostisches "Hellsehen"..... es gibt Dinge.... da muss man nun doch den Patienten sehen und untersuchen!

                                Lieben Gruß

                                Dr. T. Kreutzig

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                                • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                                  Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig,

                                  die Antibiotika-Therapie geht morgen zu Ende ( 20 Tage Doxyciclin ). Beschwerden lassen nicht nach. Insbesondere nach dem Wasserlassen habe ich das Gefühl als ob die Harnröhre wund sei. Stechen in der Spitze des Penis bleibt. Die Harnröhre scheint nach wie vor sehr gereizt. Was soll ich unternehmen? Weiter Antibiotika? Herzlichen Dank und einen angenehmen Wochnstart.

                                  Kommentar


                                  • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                                    Nein... erst einmal Geduld.... die Besserung kan bis 8 Wochen NACH ENDE der antibiotischen Therapie brauchen!

                                    Lieben Gruß

                                    Dr. T. Kreutzig

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                                    • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                                      Guten Tag Herr Dr. Kreutzig,

                                      gestatten Sie mir noch eine Frage: Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal Schmerzen in der Harnröhre. Damals half mir ein Präparat namens Urostillison, welches ich in die Harnröhre träufeln konnte. Mein Urologe sagt, dass dieses Medikament vom Markt genommen wurde. Wissen Sie warum? Gibt es eine Alternative dazu ( Instillagel habe ich erfolglos versucht )?

                                      Danke und herzliche Grüße

                                      Kommentar


                                      • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                                        Vom Markt wegen Effektlosigkeit..... Keine Alternative!

                                        Lieben Gruß

                                        Dr. T. Kreutzig

                                        Kommentar


                                        • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                                          Guten Tag Herr Dr. Kreutzig,

                                          Sie hatten Recht!!

                                          Jetzt, ca. 14 Tage nach Ende Antibiotikabehandlung, bin ich vollkommen beschwerdefrei! Ein gutes Gefühl.

                                          Herzlichen Dank für Ihre Betreuung!!

                                          Leider ist nun, genau mit Eintritt der Beschwerdefreiheit, mein altes Problem wieder aufgetaucht. Ich habe ein überaus empfindliche Haut, kann Kleidung kaum auf der Haut vertragen. Mein Gesicht brennt und im Mund habe ich das Gefühl als ob ich Haare im Mund hätte. Diese Beschwerden haben mich bereits Monate vor der urologischen Problematik beherrscht. Alle dermatologischen und neurologischen Untersuchungen waren ohne Ergebnis. Hautbrennen ist angeblich kein medizinisches Beschwerdebild.

                                          Haben Sie eine Idee? Niere? Darm?

                                          Ich weiss, Sie sind Urologe, aber vielleicht ist Ihnen diese Problematik ja schon einmal " untergekommen"!

                                          Nochmals herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg!!

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                                          • Re: Schmerzen in der Harnröhre


                                            Keine rechte Idee zunächst.... aber nach antibiotischer Therapie würd ich mal an eine Pilz-Überwucherung (Candida) denken...... bitte via HA mal entsprechende Therapie einleiten.

                                            Lieben Gruß

                                            Dr. T. Kreutzig

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                                            • Re: Schmerzen in der Harnröhre

                                              Hallo. Ich weis zwar nicht on diese Seite hier noch aktiv ist, aber ich würde gerne auch an Sie eine Frage richten. Ich bin 29 Jahre alt und meine Beschwerden begleiten mich nun schon seid fast 3 Monaten. Meine Beschwerden fingen mit starkem brennen in der harnröhre an, dann fingen die Augen stark an zu jucken (mangelnde tränenflüssigkeitsbildung) , die Gelenke taten ziemlich weh und meine Haut Vorallem im gesichtsbereij ist meist sehr rot als hätte ich eine Maske zu lange in der sonne angehabt. Ich habe eine blasenspiegelung gemacht ohne Befund, Ich war eine Woche in der Rheumerklinik auch ohne Befund. 5 verschiedene Antibiotika habe ich schon genommen immer eine Woche. Ich hatte das Gefühl es wurde dadurch besser. Aber das ständige anhaltende brennen in der harnröhre ist geblieben und belastet mitlerweile schon meine Beziehung enorm. Im urin wurde oft Blut gefunden, Abstriche und Blutabnahme ohne Befund. Ich würde ihnen sehr dankbar sein für eine Antwort. Lg

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                                              • Re: Schmerzen in der Harnröhre

                                                Eine urologische Untersuchung ist sicher sinnvoll. Eine Prostatitis - oder ein M. Reiter kann eine solche Symptomatik auslösen.

                                                Lieben Gruß

                                                Dr. T. Kreutzig-Langenfeld

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                                                • Re: Schmerzen in der Harnröhre

                                                  Hallo. Ich möchte mich hier mal einklinken. Auch ich leide schon seit längerer Zeit unter den selben Symptome wie vom TE. Ich habe vom Urologen 10 Tage erhalten. Nachdem es nicht besser wurde, habe ich drei Tage später Doxycyclin vom Arzt verschrieben bekommen. Die letze Einnahme erfolgt morgen, danach habe ich das Antibiotika 10 Tage genommen.


                                                  Nun zu meiner Frage: Sie raten ja zu 20 Tagen Doxy. Wäre es schlimm, wenn ich die nächsten 20 Tabletten Doxy erst am Montag oder Dienstag nehmen würde, da ich davor keinen Termin beim Urolgen bekommen habe? Oder ist der Effekt genauso gut wie bei durchgehender Einnahme?


                                                  Vielen Dank für Ihre Antwort!

                                                  Kommentar