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PSA ???

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  • PSA ???

    enschaftler der Yale University School of Medicine haben nachgewiesen, dass der PSA-Test die Überlebensrate bei Prostatakrebspatienten nicht erhöht. Für die Studie wurden die Daten von 1.000 Männern analysiert.

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    RE: Verdacht auf Prostatakarzinom
    von Autor: Dr. Kreutzig
    vom 28.12.05 18:18

    Eine Diagnose lässt sich keinesfalls an einem "Zahlenwert" festmachen. PSA unterliegt zu vielen Einflussfaktoren und ist sehr individuell zu interpretieren. Soweit ich das so beurteilen kann, hat Ihnen Ihr Urologe aber einen sehr vernünftigen und richtigen Rat erteilt. Damit sind Sie auf der sicheren Seite.
    Der Nachweis einer Prostatitis ist schwierig, es bedeutet also erst einmal nichts, wenn in der normalen Untersuchung des Urins ein normaler Befund vor lag.

    Liebe Grüße
    Ihr
    Dr. T. Kreutzig
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    "PROSTATA IHR PHIMOSEN BURSCHEN; AUF DASS WIR NOCH RECHT LANGE BEISAMEN BLEIBEN"

    LG
    PROF. DR. PROSTATTA




  • RE: PSA ???


    Eine Taube macht ebensowenig einen Frühling wie diese eine (superkleine) Studie. Und einen Patienten interessiert die globale Statistik wohl wenig. Seine eigenen individuellen Befunde hingegen sehr.... soweit lieber Herr Professor!....
    ... und Prostata bitte mit einem "t"!

    Lieben Gruß

    Dr. T. Kreutzig

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    • RE: PSA ???


      Junger Mann,
      Sie sollten doch noch etwas über den Tellerrand des Urologen hinaus blicken lernen,
      wie z. B. das Zugeben-Können, dass man zukünftige Entwicklungen nicht wirklich vorhersehen kann.
      Wir müssen zugeben, dass wir Komponenten eines immer noch fortschreitenden evolutionären Prozesses sind, den wir bewegen, den wir aber nicht wirklich final determinieren können.
      Das ist die Erkenntnis, dass wir konstitutiv irren werden, vor allen Dingen, wenn wir große Entscheidungen treffen wollen. Es muss deshalb eine neue Irrtumskultur geben, in der der Irrtum konstitutiv für jedes Handeln gesehen wird.
      Der Handelnde muss sich nicht einmal dafür entschuldigen; er muss das bedauern, aber man darf es ihm nicht anrechnen. Wenn er Verantwortung übernimmt und etwas tut und es kommt dann anders, als er dachte,
      dann muss er Gnade finden,
      weil Irrtum bei dem Versuch, in diese komplexen Systeme lenkend einzugreifen,
      konstitutiv, also unvermeidbar ist.
      Demut entsteht, sobald man erkennt, dass das so ist und man deshalb aufhört, hochtrabende Versprechungen zu verkünden, die meist nicht gehalten werden können.

      Und auch ich denke, dass die Utopie der Demut keine Utopie bleiben muss
      und glaube, dass wir das lernen können.

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