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Krebsrisiko nach Bulemie

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  • Krebsrisiko nach Bulemie

    Ich habe über Jahre an Bulemie gelitten. Nun hat man bei mir eine Porzellangallenblase diagnostiziert, die wohl als Vorstufe zum Gallenblasenkrebs zu werten ist. Da ich daneben noch eine auffällige Leber habe (wohl wie nach einer Gelbsucht) und zudem Schmerzen in der linken Seite (Erstdiagnose: zum wiederholten Mal Gastritis) sowie am unteren Brustbein habe, habe ich nun Angst, dass ich mit Schlimmeren rechnen muss. Besteht mit dieser Vorgeschichte ein erhöhtes Risiko, dass sich hier neben dem Vorstadium Gallenblasenkrebs mit Krebserkrankungen anderer Organe (z.B. Magen, Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse, Leber) zu rechnen ist? Oder könnten die Schmerzen aus der Gallenblase resultieren (daneben wurde noch ein Nierenstein links diagnostiziert)? Würde man das auf einem Ultraschall (wurde gemacht, Magenschleimhaut war verdickt, viel Luft im Bauch) erkennen? Kann sich der Körper nach jahrelanger Bulemie überhaupt noch regenerieren? Ich bin Mitte 30 und hatte ca. 15Jahre lang Bulemie (tägliches, allerdings idR nur einmaliges Erbrechen)


  • RE: Krebsrisiko nach Bulemie


    Warum Sie eine Porzellangallenblase haben, die auf dem Boden einer langen chronischen Entzündung entsteht, weiss ich nicht. Möglicherweise hängt es mit dem jahrelangen Flüssigkeitsdefizit und der Nahrungskarenz (bei Bulämie) zusammen. Wenn Sie sich jetzt besser ernähren, sollte daraus aber kein so hohes Risiko mehr resultieren. Die Porzellangallenblase, die tatsächlich als Präkanzerose gilt, kann man ja operativ entfernen. Daran sollte man insbesondere denken, wenn Ihre (Oberbauch-) Beschwerden doch damit zusammenhängen. Aber das sollten Sie gut überlegen und vielleicht chirurgischen Rat einholen.

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