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PAP III

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  • PAP III

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust!
    Nachdem ich in den letzten 5 Jahren einen PAP II hatte, hat mich meine FA letzte Woche gebeten in die Praxis zu kommen, da der letzte PAP ein PAP III (entzuendete Zellen, Zellverdickungen und geringe Blutspuren) ist. Sie wird jetzt nach 2 1/2 Wochen einen erneuten Abstrich machen und ins Labor geben. Ich nehme seit einem 1/2 Jahr die Cerazette - kann das in Zusammenhang stehen mit dem verschlechterten PAP? Was kann da jetzt auf mich zukommen?
    Danke fuer Ihre Antwort
    Summer97

  • RE: PAP III


    Es gibt keinen Anhalt für einen Zusammenhang zwischen Kontrazeptiva und Zervixdysplasien (oder gar Karzinomen). Bei Entzündungsnachweis (wie hier vorliegend) kann man nach Ursachen dafür suchen. Vielleicht gibt es einen exogenen Risikofaktor (Infektion?). Es handelt sich lediglich um einen kontrollbedürftigen Befund: Erst wenn über längere Zeit immer wieder PAP III oder PAP IIId gefunden wird, kann und sollte man über eine Konisation nachdenken.

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    • Re: RE: PAP III


      Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
      keiner kann mir den Befund PAP III ohne D erklären . Natürlich googlt man und erhält unterschiedliche Meinungen... die meisten
      beunruhigen mich.

      Hier mein Befund :

      Seit Ende 2010 habe ich PAP 3 D high risk HPV. Anfang 2012 keinen auffälligen Befung und im März PAP 2w.
      Leider erhielt ich Juli den Befund PAP III ohne D. wenn ich mir die PAP Scala ansehe. steht unter PAP III schwere Entzündung der Betrachter weiss nicht ob gut oder bösartig.
      Erst am 24 .8 (Bis dahin bin ich nervlich am Ende)bin ich in der Dysplasiesprechstunde und erhalte eine Biopsie. kann es sein das ich tatsächlich schon Krebs habe?
      Selbst, wenn es Krebs im Anfangsstadium ist, kann man diesen mit der Konisation beseitigen ?

      Vielen Dank
      und freundliche Grüße

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      • Re: PAP III


        PAP III ist günstiger als PAP IIID. Bei PAP IIID kann der Untersucher Dysplasien nicht sicher ausschließen und legt sich demzufolge nicht fest. Das ist deswegen kontrollbedürftig. Bei PAP III handelt es sich um entzündungsbedingte Veränderungen, die jedoch keine Krebsvorstufen darstellen. Es sollte jetzt eine gegen diese Entzündung gerichtete Behandlung erfolgen. Die müsste Ihr Frauenarzt/ärztin einleiten.

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