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Lunge, Schatten ...

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  • Lunge, Schatten ...

    Hallo,

    weil ich (42, Nichtraucher) stechende Schmerzen in der rechten Lunge, anhaltende Verschleimung nach Erkältung und ständige Müdigkeit habe, wurde ein Thorax-Röntgen gemacht. Der Befund war, soweit ich alles richtig behalten habe: "Verdichtung links Nähe Herz/Zwechfell, evtl. Schwiele, bei Tumorverdacht CT empfohlen".

    Mein Hausarzt sagte zu dem Befund, das es evtl. eine durchgemachte Lungenentzündung o.ä. sein kann, die eine Läsion hinterlassen hat, oder eben die og. Schwiele. Einem CT steht er eher kritisch gegenüber (hohe Strahlenbelastung), empfiehlt erneute Röntgenkontrolle nach 1/2Jahr.

    Nun sind die Schmerzen ja auf der "falschen" Seite, so dass wohl kein direkter Zusammenhang mit den aktuellen Problemen besteht. Husten habe ich nicht, auch sonst außer der Müdigkeit und Verschleimung keine Probleme, das Stechen ist leicht zurückgegangen.

    Meine Fragen an Sie als Experte sind folgende:

    * Was würden Sie hier tun: abwarten und spätere Röntgenkontrolle oder lieber alsbaldiges CT? Ist die Strahlenbelastung wirklich so bedenklich?

    * Deutet so ein Befund evtl. auf Bösartigkeit hin oder gibt es solche Verdichtungen eher öfter, d.h. wie ernst muß man es nehmen? Gibt es noch andere/zusätzliche/alternative Untersuchungen, um Lungenkrebs auszuschließen?

    * Kann meine wohl verschleppte Erkältung doch irgendwie damit zusammenhängen (im Schleim, der sich "gefühlsmäßig" eher hinter der Nase bildet, ist manchmal etwas Blut)

    Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe!


  • RE: Lunge, Schatten ...



    Hallo Schnupps

    Wenn Du solche Bedenken hast würde ich Dir empfehlen einen Lungenfacharzt aufzusuchen.Mein Vater hate vor kurzem auch so ähnliche beschwerden er hate eine Lungenentzündung verschleppt.Jetzt hat er die richtigen Medikamente bekommen und es geht Ihm immer besser.
    Lieber einmal einen Facharzt aufsuchen bevor mann weiter grübelt oder sich hinter her sagt wäre ich doch bloß oder hätte ich doch.
    Also nur Mut.
    Ich wünsche Dir alles Gute

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    • RE: Lunge, Schatten ...


      also zur strahlenbelastung....

      man sollte einfach gut abwägen, ob eine solche untersuchung ein ergebnis bringen könnte.
      falls man damit zu neuen bedeutenden ergebnissen kommen kann, ist der Nutzen größer als das "Risiko"
      die strahlenbelastung ist um einiges höher als bei einem einzelnen Thorax Röntgen.
      jedoch wäre eine angst vor der hohen strahlebelastung übertrieben.


      lg



      Kommentar


      • RE: Lunge, Schatten ...


        Hallo!

        Mal im Voraus: "Krebs" kann nur dann entstehen, wenn man man einen schweren Verlust hatte und den nicht abbauen kann und es entsteht ein Broken, oder wie ich es nennen soll, und das nennen die Ärzte "Krebs". Wenn der aber nicht abgebaut wird durch Reden.... wird er größer und man sollte erst dann etwas entfernen, wenn er wirklich zu groß wird.

        Und durch Chemotherapie und ähnliches: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!Finger weg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

        Denn durch dieses Gift, was der Menach empfängt, wird er umgebracht und vergiftet. Tut mit leid der Ausdruck, aber das ist die bittere Wahrheit! Da geht es um viel Geld! Dafür sind Menschen Leben nichts wert. Es gehen ihm dann die Haare aus und so weiter...
        Es wurde mal ein Experiment gemacht: Es wurden Menschen mit "Krebs" eine Chemotherapie gegeben und den anderen nicht. Fast alle mit Chemo sind gestorben und fast alle ohne Chemo leben fröhlich und munter!

        Der Befund deutet keinesfalls!!!!! auf etwas Bösartiges hin! Siehe deine Krankheiten als deine Freunde! Sie machen dich nämlich nur auf Dinge aufmerksam, die du verändern sollst. Wenn du dann weißt, was du verändern sollst und du dann auch das veränderst, dann wird dein Problem verschwinden!


        Bitte, vergiss die CT, wenn dir das Leben ein bisschen was wert ist und du weiter leben möchtest.

        MfG

        Kommentar



        • RE: Lunge, Schatten ...


          ich hab mir gar nicht alles durchgelesen Herr Naturdokter.
          es ist einfach SCHWACHSINN.

          Kommentar


          • RE: Lunge, Schatten ...


            Es wäre zu schön, wenn Du Deine hirnrissigen Kommentare für Dich behalten könntest.
            Es ist mehr als fahrlässig den Leuten zuraten ihre Medikamente nicht zu nehmen.
            Zitat: Es gibt keine Bakterien und Viren.

            Es gibt sie - aber es gibt auch jede Menge Quacksalber und Dummschwätzer, die andere in Gefahr bringen durch Ihr Gefasel.

            Kommentar


            • @ Schnupps - gleicher Befund


              Hallo,

              ich hatte vor einigen Wochen den gleichen Befund.

              Aufgrund einer Stauballergie bin ich zum Lungenfacharzt gegangen.

              Er hat ein Thoraxröntgen durchgeführt. Es war ein heller Schatten erkennbar, über dem Zwerchfell und rechts neben dem Herzen.

              Ich bin auch Nichtraucher und hatte auch keine Lungenentzündung.

              Zur Abklärung sollte ich eine CT machen lassen, was ich aufgrund der Strahlenbelastung abgelehnt habe.

              Ohne Grund und ohne Beschwerden war ich mit einer CT nicht einverstanden.

              Alles Gute !
              Sabine

              Kommentar



              • Zwischeninfo


                Hallo,

                vielen Dank erst mal für die Informationen. Einschränkend jedoch möchte ich an die Adresse von "Naturdoktor" richten, dass das eigentlich nur ein Scherz im Sinne eines Trittbrettfahrers von Dr. Hamer sein kann - Geschmackssache, ob man über solche Scherze in einem Krebsforum lachen kann oder lieber gleich den Staatsanwalt einschaltet.

                Allen anderen möchte ich eine Zwischeninfo über den Stand der Dinge geben: Ich hatte noch ein paar mir bekannte Ärzte kurz um Erläuterung gebeten, erwartungsgemäß waren die Meinungen unterschiedlich, es bildeten sich zwei Richtungen heraus:

                1.) Sofort weiter abklären, CT-Risiko im Verhältnis vernachlässigbar

                2) Wenn keine weiteren Gesundheitsprobleme bestehen, nur Rö-Kontrolle in 1/2 Jahr,
                CT-Strahlendosis ist so hoch wie 5 weitere Röntgenuntersuchungen und würde letztlich auch kein 100% iges Ergebnis bringen

                Da ja aber weitere Probleme bestehen (Müdigkeit, Dauerbrechreiz, Brustschmerzen) habe ich also letztlich nach eigenem Verstand gehandelt und mir heute einen Termin für ein LowDose SpiralCT geholt. Ich gebe Bescheid, was dabei herausgekommen ist.

                Danke und beste Grüße,
                Schnupps

                Kommentar


                • RE: Zwischeninfo


                  Der Befund ist leider sehr vage. In Zwerchfellnähe denkt man eher an ein narbiges Residuum und so hat es der Radiologe wohl auch gesehen. Der Zusatz „bei Tumorverdacht CT empfohlen“ ist eher ein Negativbeispiel für einen Befund. Der Verdacht soll ja vom Radiologen kommen, dazu wird die Röntgenuntersuchung schließlich durchgeführt. Aus der Ferne kann man natürlich das Röntgenbild nicht beurteilen, aber auch Ihr HA scheint keinen Tu-morverdacht zu haben (und der hat das Röntgenbild hoffentlich gesehen). Die Strahlenexposition ist tatsächlich nicht so gering beim CT. Man sollte es nicht dramatisieren, aber aus verschiedenen Gründen sollte man ein CT (nur) durchführen, wenn es wirklich indiziert ist (sog. rechtfertigende Indikation). Die zwingende Notwendigkeit sehe ich auch nicht, zumal die Beschwerden offenbar (teilweise) abklingen, insbesondere die Schmerzen, die möglicherweise einer pleuralen Reizung entsprechen (die bei Viruserkrankungen auftreten kann). Ich hätte noch ein paar Tage gewartet, insbesondere da die von Ihnen angegebenen Beschwerden durch das CT vermutlich nicht aufgeklärt werden (Müdigkeit, Brechreiz, Brustschmerzen). Aber natürlich schadet ein wenig mehr (bzw. zu viel) Information auch nicht.

                  Kommentar


                  • RE: Zwischeninfo


                    In der Tat. Ich würde da auch lieber auf Nr. sicher gehen. CTs der neuen Generation sind auch nicht so strahlenintensiv. Dennoch sollte eine Untersuchung natürlich immer gerechtfertigt sein. Aber ich kann Ihre Sorgen gut verstehen und würde wahrscheinlich ähnlich handeln.

                    Aber etwas vorweg: Wenn Sie nie geraucht haben und auch nicht mit Asbest gearbeitet haben (oder sonst starken Kontakt dazu hatten), ist die Gefahr einen Bronchial-Carcinoms (=Lungen-Krebs) verschwindend gering, auch wenn es dennoch möglich ist. Das Risiko des häufigstes Tumors bei deutschen Männern (und immer mehr auch bei Frauen!) lässt sich somit durch umsichtiges Handeln extrem stark reduzieren. Machen Sie sich also vorerst nicht alllzu große Sorgen!

                    Gute Besserung!

                    Kommentar



                    • An Prof. Wust


                      Hallo Herr Prof. Wust,

                      vielen herzlichen Dank für Ihre Informationen. Nein, das Röntgenbild hat der HA nicht gesehen, nur den Befund, den ich jetzt auch vorliegen habe und kurz ansatzweise poste: ".. etwas atypische nach cranial konvexbogig begrenzte Verschattung im linken Herz-Zwerchfell-Winkel, die auf der seitlichen Aufnahme ventral abzugrenzen ist; nächstliegend handelt es sich um eine schwielige Veränderung mit rundlicher Konfiguration ..."

                      Wäre sehr lieb, wenn Sie mir bei der Interpretation helfen könnten.
                      Meine Frage an den HA war ja u.a., ob der Befund mit meiner Verschleimung und dem Stechen zusammenhängen könnte, was nicht eindeutig erklärt werden konnte. Es hätte vielleicht meinerseits dazu geführt, Ihrer Empfehlung des vorläufigen Abwartens zu folgen und nicht sofort an einen Tumor zu denken. Obwohl ich mit meinem HA zufrieden bin, da er im Diagnosebereich sehr gewissenhaft ist, sehe ich es immer wieder als Problem, dass bei der anschließenden Befundung seitens der HÄe Defizite bestehen und auch die Kommunikation zwischen FA und HA nicht optimal zu sein scheint. Sicherlich kann man nicht jeden schwach suspekten "Fall" konsiliar lösen, aber eine verbesserte Kommunikation würde wahrscheinlich das Gesamtsystem entlasten.

                      Jedenfalls habe ich nun bald den CT-Termin, lasse mir eine deftige Dosis Radioaktivität durch die Brust jagen und werde über den Ausgang hier berichten. Was meinen Sie, kann das Thorax-CT auch gleichzeitig Informationen über den Zustand des Herzens (Extrasystolen, Herzentzündung (?)) und der Speiseröhre (Reflux, Ösophagitis seit 1996) liefern? Müßte der Untersuchungsgegenstand dann separat angegeben werden, oder vermerkt der Untersucher auch Unregelmäßigkeiten, die nix mit der Lunge zu tun haben? Damit hätte diese Untersuchung wenigstens gleich noch einen Mehrfacheffekt und könnte evtl. noch für die Zukunft nützlich sein.

                      Vielen Dank und herzliche Grüße,
                      Schnups

                      Kommentar


                      • RE: An Prof. Wust


                        Die von Ihnen beschriebene Verschattung kann aus meiner Sicht nicht die Beschwerden erklären. Wie soll eine so kleine Vernarbung o.ä. in Zwerchfellnähe zu Verschleimung führen? Verschleimung kommt von den großen Bronchien, das kann nur ein zentrales (d.h. hilusnahes) Geschehen sein. Ein Niedrigdosis-CT (was Sie angemeldet haben) kann Raumforderungen in der Lunge auffinden und wird u.U. zur Früherkennung bei Rauchern empfohlen. In Ihrem Alter als Nichtraucher ist das eigentlich nicht indiziert. Ihre anderen Fragen (Herz, Ösophagus) lassen sich wirklich mit dieser Untersuchung in keinster Weise klären. Dafür gibt es verschiedene Spezialuntersuchungen, z.B. MRT, Echo usw. Das CT müsste zur Beurteilung des Herzens ein ultraschneller Mehrzeiler sein, der außerdem getriggert werden muss. Solche Untersuchungen werden nur in speziellen Zentren durchgeführt.

                        Kommentar


                        • @Schnupps


                          Hallo,

                          ich sehe das auch so wie Prof. Wust.

                          Ich glaube, daß der Röntgenbefund bei dir nur ein Zufallsbefund war und nichts mit der eigentlichen Ursache deiner subjektiven Beschwerden zu tun hat.

                          Bei mir war es auch so. Ich bin wie hier bereits in einem früheren Posting dargelegt, nur zum Lungenarzt wegen meiner Staubmilbenallergie gegangen.

                          Routinemäßig wurde dann ein Thoraxröntgen gemacht, wobei als Zufalls befund oberhalb des Zwerchfells dann ein heller Schatten zu sehen war.

                          Da ich keine subjektiven Beschwerden habe, 40 Jahre alt und Nichtraucherin bin, habe ich dann ein CT zur weiteren Abklärung abgelehnt.

                          Ich denke in meinem Fall ist der helle Schatten oberhalb des zwerchfells auf eine alte Sportverletzung zurückzuführen, die vernarbt ist.

                          Auch wenn du dich per CT röntgen lassen würdest, würde auch eine Röntgenaufnahme an dem Befund nichts ändern, da du ihn nicht mehr rückgängig machen kannst, letzteres war der Grund aus dem ich ein CT in meinem Fall unnötig hielt.

                          Laß dich nicht zu oft röntgen, nur weil technisch heute vieles möglich ist.

                          Es ist bekannt, daß in Gegenden wo es wenig oder überhaupt keine Ärzte gibt, die Menschen statistisch älter werden und gesünder sind als in Gegenden wo es viele Ärzte gibt und somit die Menschen folglich auch häufiger Ärzte aufsuchen und demzufolge auch häufiger unnötige und gesundheitsschädliche Eingriffe und Diagnosen vornehmen lassen.

                          Ärzte selber lassen sich nachweislich viel seltener operieren als der Durchschnitt der Bevölkerung, da ihnen die Risiken bekannt sind - all dies sollte zu denken geben.

                          Schönes Wochenende und alles Gute
                          Sabine

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                          • RE: An Prof. Wust


                            Vielen Dank Herr Prof. Wust für die fachliche Erklärung.

                            Es ist sehr gut, dass es solche Foren gibt, um sich eine kurze Zweitmeinung eines Spezialisten einzuholen und sich nicht aus veilleicht mißverständlichen oder einfach zu knapp gehaltenen Aussagen der behandelnden Ärzte auf die falsche Fährte führen
                            zu lassen (manchmal ist es sicherlich auch andersrum ;-)).

                            Da die Schmerzen jetzt wieder schlimmer geworden sind (bzw. jetzt dauerhaft rechts vorhanden sind) und noch Atemnot dazu gekommen ist, werde ich mich wohl unabhängig vom CT nächste Woche noch mal zum HA begeben müssen.

                            Was die Extrasystolen betrifft, das wurde schon vor Jahren mit Echo und LZEKG untersucht, man sagte damals, dass es evtl. eine zurückliegende Herzentzündung gewesen sein könnte, aber auch einfach eine muskuläre "Überreaktion". Da mich die Hopser (v. und sv.) aber nach Abklärung nicht weiter beunruhigen, ist hier kein Handlungsbedarf mehr (hätte halt nur sein können, dass dieses CT als Nebeneffekt
                            mehr Informationen liefert, aber Sie schrieben mir ja die Begründung, warum nicht).

                            Der Ösophagus wird zweijährig endoskopisch kontrolliert, insofern hatte ich evtl. Zusatzinformationen (Geschehen in der Gewebetiefe) vermutet, die der "Magenspiegeler" nicht sieht, oder um Informationen zur Ausdehnung meiner Hiatushernie (aber so weit runter durchs Zwerchfell geht das CT wahrscheinlich gar nicht).

                            Zuletzt muß ich (leider) noch erwähnen, dass ich im Alter zwischen 17 und 21 Jahren doch eine kurze Phase hatte, wo ich geraucht habe - allerdings nur 2-3 Stck. am Tag.

                            Vielen Dank und beste Grüße,
                            Schnupps

                            Kommentar


                            • RE: @Schnupps


                              Hallo Sabine,

                              vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich nehme an (und hoffe es natürlich auch), dass es auch bei mir ein harmloses Gebilde ist und meine Brustschmerzen und Atemnot irgendwas entzündliches am Brustfell sind (was wohl aber auch irgendwie behandelt werden muß-davon hat der HA leider gar nichts gesagt?!).

                              Allerdings muß man sagen, dass ich nicht ganz unbelastet mit "Gewüchsen" am Körper bin: Hatte schon zwei kleine Hautoperationen mit Melanomen in situ, ab meinem 30. Lj. mehrfach Bildung von Polypen im Darm und Magen (fakultative Krebsvorstufen), dazu entsprechende familiäre Belastung, ein noch nicht ganz geklärtes Gebilde in der Leber (wahrscheinlich nur Hämangiom) und noch ein dickes Lipom am Beckenkamm.
                              Da sieht oder hört man solche Aussagen wie "Tumorverdacht" mit anderen Augen und Ohren, und will natürlich eine weitgehende Klärung.

                              Die Theorie mit dem wenigen Ärzten und gesunderen Menschen ist natürlich interessant und aufgreifenswert (wenn auch solche Theorien oft von solchen Menschen gemacht werden, die in der Stochastik-Vorlesung entweder geschlafen oder gar nicht anwesend waren bzw. lange genug bei der Bild gearbeitet haben, Beispiel genug bieten manche Hochrechnungen des Volkseinkommens oder der Sparrate;-)). Sie würde ja im Umkehrschluß nichts anderes bedeuten, dass die Leute länger leben, wenn man die Ärzte einfach abschafft. Oder auch: Wenn ich die Augen zumachen und den langsam wachsenden Tumor nicht weiterbeobachte, ist da kein Tumor. Die Datenbasen und Formeln, mit der solche Aussagen errechnet werden, würde ich zu gern mal sehen.

                              Ich gebe Dir schon Recht, eine sachliche Kosten-/Nutzen-/Risikoabwägung ist wichtig. Da das CT ein recht hohes Maß ionisierender Strahlung abgibt, deren Folgen für die Zellen noch nicht entgültig erforscht sind, sollte schon ein trifftiger Rechtfertigungsgrund vorliegen. Da ich aber mit dem Thorax das erste Mal in meinem Leben mit Rö-Strahlen in Berührung kam, und nach dem CT hoffentlich auch erst mal Ruhe ist, sollte es wohl unkritisch sein (unbewußt setzen wir uns ja auch ständig Strahlungen aus: einmal von unten und oben (Erde und Weltraum, 1xCT=1Jahr dieser beiden Strahlenquellen), dann sämtliche hochfrequenten Funkstrahlen (Handies, Funkwellen aus Fernbedienungen, Schnurlostelefonen, WLAN-Netzen, kommerziellen Sendeanlagen usw.) sowie eine nicht unbeachtliche Dosis, wenn wir im Flieger in den Urlaub fliegen (und somit die kosmische Strahlung deutlich höher als am Boden ist).

                              Viele Grüße und ein schönes Wochende
                              Schnupps

                              Kommentar


                              • RE: Zwischeninfo


                                Hallo mr x,

                                auch Ihnen vielen Dank für den Beitrag.
                                Ich gebe hier kurz eine Info, was nach der Untersuchung rausgekommen ist.

                                Beste Grüße und ein schönes Wochenende,
                                Schnupps

                                Kommentar


                                • @schnupps - Extrasystolen...


                                  Hallo,

                                  Extrasystolen und Herzstolpern können auch auf einen Mitralklappenprolaps zurückzuführen sein.

                                  Diesen kann man nur durch einen Farbdoppler-Ultraschall beim Kardiologen feststellen. die Erkrankung kann angeboren oder erworben sein.

                                  Bei dieser Erkrankung kommt es z.B. zu Herzstolpern, Extrasystolen etc.....

                                  Die Symptome der Erkrankung verstärken sich z.B. durch Schlafmangel (Biorythmus !) zuwenig Trinken, zuviel Alkohol, Nikotin, Bewegungsmangel, schlechte Luft (Elektrosmog) etc....- Wenn man all diese Faktoren meidet kann man mit der eigentlich nicht gefährlichen Erkrankung relativ normal leben.

                                  Ich reagiere auch sehr empflindlich auf diese o.g. Faktoren und vermeide sie deshalb, da ich darauf mit zunehmendem Alter verstärkt mit Herzstolpern und Extrasystolen reagiere.

                                  Ich weiß nicht, ob dein Kardiologe einen Mitralklappenprolaps bei dir ausgeschlossen hat, bzw. ob du dich schonmal im Hinblick darauf hast untersuchen lassen.

                                  Lieben Gruß
                                  Sabine

                                  Kommentar


                                  • RE: @schnupps - Extrasystolen...


                                    Hallo,

                                    ja, ich hatte schon eine Sono Herz - organisch alles o.k.
                                    Danke für die Infos. Der Kardiologe hat es damals kurz und schmerzlos auf den Punkt gebracht: Wenn die ES "bösartig" wären, wäre ich schon lange tot. Klingt zwar brutal, ist aber wohl was dran. Über die Ursache ist man sich weltweit noch nicht 100% im Klaren, wenn die (ventrikulären) ES jedoch nicht augenscheinlich organischem Ursprungs sind (z.B. durch von Dir genannten Mitralklappenprolaps oder Infarktnarben) und damit "bösartig", vermutet man "Mikro-Läsionen", also Überbleibsel einer Entzündung; kleine Reizleitungen, die sich unerwünschterweise gebildet haben; oder einfach nur ein "zu frühes" Ansprechen des Sicherheitsmechanismus (Ersatzrhythmus)-auch oft durch psychische Übererregung. Obwohl nicht unbedingt erforderlich, behandle ich mit 1/2 Nebilet/d (die Notwendigkeit ergibt sich bei mir eher durch leichten Bluthochdruck, der unter Nebilet 1a ist). Trotzdem melden sich die Hopser immer mal wieder (Schlag nach kompensatorischer Pause wird als ein kräftiger Brusthieb empfunden), aber damit kann ich hervorragend leben (ist ähnlich wie bei Dir: die Hopser haben sich bei mir als Indikator "bewährt", wenn ich es streß-, schlaf- oder aufregunsgtechnisch übertrieben habe. Insofern würden sie mir -wären sie irgendwann mal weg- richtig fehlen ;-).

                                    LG,
                                    Schnupps

                                    Kommentar


                                    • Abschlußinfo


                                      Hallo,

                                      ich möchte nochmal eine letzte Information bezüglich meines Threads einstreuen. Man mag meine Unschlüssigkeit entschuldigen, jedoch habe ich im letzten Moment das CT abgesagt. Nach Abwägung meiner ursprünglichen hä. Empfehlung, den hier erhaltenen Informationen und den im Internet recherchierten Fachlinks zu Strahlenbelastung und Rechtfertigungsgrund CT habe ich mich für eine erneutes Thoraxröntgen in einigen Monaten entschieden. Offenbar hat es bei mir erkältungstechnisch die Nebenhöhlen und auch das Brustfell erwischt, das werde ich jetzt erst mal auskurieren, und dann heißt es weitersehen.

                                      Vielen Dank an alle und beste Grüße!

                                      Kommentar


                                      • RE: Abschlußinfo


                                        Hallo Schnupps

                                        Die richtige Entscheidung ist immer die ,dieman nach langen Nachdenken mit sich selbst vertretten kann.
                                        Ich wünsche Dir viel Glück
                                        und alles Gute

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                                        • RE: Lunge, Schatten ...


                                          HaY

                                          Ich hab ne frage:Also was ist schatten auf der lunge ????

                                          meine Mutter hat das nähmlich .....

                                          ist das sehr schlimm ???


                                          Mfg: DaRealHerzchen

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