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Knochenmetastasen in LWS

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  • Knochenmetastasen in LWS

    Sehr geehrter Prof. Wust,
    Vielen Dank für Ihre Antworten.
    meine letzte Frage vom 23.11 2005 hatten Sie beantwortet und alles wurde so behandelt.Mein Mann hatte ein Nasopharynx Ca. im May 2003, Behandlung mit Radiochemo ( nach Alsarraf) Cisplatin + 5 FU. relative gute Heilung. Im Nov. wieder eine osteplastische Metastase am LWK 2 mit Strukturgefahr ( mein Beitrag v. 23.11.05) Nach OP Kyphoplastie erfolgte Bestrahlung mit 33 gy , 11 x 3gy.
    Bis jetzt 2x Gabe von Aredia ( 90 mg) innerhalb von 4 Wochen.Der behandelnde Arzt, den ich sehr schätze,( Prof. Hanauske im AK. St. Georg in Hamburg) ,sagte jetzt , diese Behandlung mit Aredia wäre eine lebenslange Therapie.d.h. alle 3 Wochen , lebenslang??ich habe viel über die mögl. Nebenwirkungen gelesen. z. B. ausser Nieren- oder Leberprobleme , die Osteonekrose!
    meine Frage : wie lange kann man Aredia überhaupt geben? wäre auch ein vergleichbares Medikament in Tablettenform wirksam z.B. Bondromat? und wie ist das wirklich mit der Ostenekrose?
    Vielen Dank
    Ginni


  • RE: Knochenmetastasen in LWS


    Es wurde für die Biphosphonate gezeigt, dass sie bei Knochenmetastasen Komplikationen vorbeugen (weniger Frakturen, bessere Kalzifizierung usw.) Es geht vermutlich weniger um den gerade bestrahlten Bereich (LWS), als vielmehr um die Prophylaxe des übrigen Skeletts (denn wo eine Metastase ist, können auch weitere entstehen). Die Nebenwirkungen sind relativ moderat (im Vergleich zu Zytostatika). Tabletten sind erwiesenermaßen deutlich weniger wirksam. Daher ist die intravenöse Gabe empfehlenswert. Im Prinzip sind diese Substanzen für eine Dauertherapie geeignet. Natürlich kann es im Einzelfall Unverträglichkeiten geben.

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