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eierstockkrebs

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  • eierstockkrebs

    Habe Ovarialkarzinom beidseitig Stadium IIIc. das gleiche hatte meine mutter, allerdings schon stadium IV. sie starb aber letztendlich an ihrer immunschwäche durch die chemo. meine kleine schwester erkrankte 2000 ebenfalls an eierstockkrebs, hat 2 operationen und 3 chemos hinter sich und ist momentan ohne befall und wirklich sehr gut drauf. ich selbst habe am 13.10.05 eine 7-stündige op hinter mir und jetzt den 5. zyklus der chemo hinter mir. nachdem ich 10 wochen für die erholung der nachwirkungen der op gebraucht habe, fühle ich mich jetzt eigentlich ganz gut - es geht immer mehr bergauf. auch die chemos, die ich gut vertrage vermitteln mir das gefühl, dass alles besser wird (auch körperlich). ich weiß dass prognosen über diesen krebs eigentlich eher negativ sind. aber meine frage: gibt es bereits geheilte patientinnen auch mit stadium IIIc oder geht das nur bei I und II? eine klare und ehrliche antwort wird mir vielleicht - je nach ausgang - zu knabbern geben aber ich hasse nichts mehr als unklarheit und möchte auch meine situation gut einschätzen lernen.


  • RE: eierstockkrebs


    Liebe ileg, ich möchte Dir unbedingt Mut machen! Habe selbst vor fast genau 5 Jahren denselben Krebs, ebenfalls Stadium III gehabt mit großer OP und anschließender Chemo (6 Zyklen Carboplatin und Taxol), die ich sehr gut vertragen habe. Außer Anzeichen, wie sie auch bei beginnender Erkältung üblich sind, keinerlei Nebenwirkungen. Seit der Zeit bin ich völlig beschwerdefrei. Von Anfang an habe ich an den Erfolg der Therapie recht unerschütterlich geglaubt. Ich habe allerdings mein Leben überdacht und auch so einiges geändert. Insbesondere habe ich mir parallel zur schulmedizinischen Behandlung OP/Chemo ein kleines Ärzteteam zusammengestellt, das meine Behandlung homöopathisch und nach einigen Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin begleitete. So habe ich zwischen den Chemos Akkupunktur bekommen zur Stabilisierung und als Energiezufuhr. Noch immer spritze ich Mistel (Iscador), jetzt allerdings größere Abstände zwischen den einzelnen Zyklen. Diesen Teil der Behandlung kann ein homöopathischer Arzt am besten einstellen. Fast gleichzeitig mit der Chemobehandlung habe ich mit QiGong begonnen, eine besondere Art von QiGong, die besonders bei Krebs und anderen schweren Krankheiten empfohlen wird (Fan Ten Gong). Mir geht es vor allem darum, auch meinen eigenen Anteil am Gesundwerden zu erkennen, für mich selbst so viel wie möglich Verantwortung zu übernehmen. Alles, was ich tue, tue ich letztlich für mich. Sehr gut getan hat mir auch eine Reha anschließend an die letzte Chemo. Ich habe sie damals in Ratzeburg in der Röpers Klinik gemacht und kann diese Klinik nur sehr empfehlen. Ich habe den Eindruck, daß mir insgesamt diese ganze Kombination von Maßnahmen sehr geholfen hat - aber dies ist natürlich auch nur MEIN Weg, da muß vielleicht jeder schauen, was gut tut. Ich wünsche Dir alles Liebe - es wird bestimmt alles gut!!

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    • RE: eierstockkrebs


      Die Prognose hängt sehr stark von der Vollständigkeit der Op ab. Wenn die gesamten Tumormassen (makroskopisch) entfernt werden konnten, gibt es nach erfolgreichem Abschluss der Primärtherapie (6 Zyklen) gute langfristige Remissionen, aus denen auch Heilungen hervorgehen können. Die Zahlen schwanken und hängen von Details ab, es gibt aber einen nennenswerten Anteil geheilter Patientinnen. Über alle Stadien III liegt der Anteil bei etwa 50 %. Es lohnt sich auf jeden Fall zu hoffen und um die Gesundheit zu kämpfen.

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      • RE: eierstockkrebs


        hallo tupi,

        vielen vielen dank für deine aufmunternden worte. würde mich gerne mal außerhalb des forums mit dir über unsere erkrankung austauschen. ich bin positiv eingestellt, alleine schon durch meine kleine schwester, die - wie gesagt, diese erkrankung nun schon 6 jahre mit sich trägt und von anfang an bewundernswert damit umging. mir blieb gar nichts anderes übrig, als die ganze sache genauso anzugehen. und für diese vorgabe bin ich sehr sehr dankbar. hättest du lust dich mal auszutauschen? falls ja langt eine kurze antwort und ich stelle meine e-mail als antwort auf diese site.

        liebe grüße
        ileg = eigentlich geli (name war schon vergeben)

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        • RE: eierstockkrebs


          Liebe Geli,

          bin 2002 auch an eierstockkrebs erkrankt, allerdings Figo III-IV und bereits befallene Lymphe etc. Auch konnte nicht alles operativ entfernt werden. Die Chemo war sehr heftig, mußte 3 mal gewechselt werden, da ich allergisch reagiert habe.
          Habe nun also schon 4 Jahre (OP war am 13.05.) hinter mir, ohne das ein Rezitiv aufgetreten ist.

          Ich denke alle Voraussagen werden hier ohne die Persönlichkeit des Einzelnen gemacht. Darum finde ich jede Voraussage auch falsch.

          Wenn Du gerne schreiben möchtest, dann tue es. Habe meine mailadresse mit angegeben.

          Liebe Grüße
          Almuth

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          • Re: RE: eierstockkrebs


            was soll ich sagen: bin immer noch da - auch meiner schwester geht es - trotz erhöhtem tm total gut. die ärzte suchen und suchen und finden nichts. mit ultraschall, ct, mrt. nichts. zwischendurch ist ihr tm unerklärlicherweise um 200 punkte gesunken. sie merkt nichts - weder schweißausbrüche, gewichtsabnahme, volumenzunahme im bauchraum, schlappheit, noch sonst irgendwas. wir sind beide weiterhin zuversichtlich. ich mache eine psychotherapie um mein - zeitweise negatives denken in positives umzulenken und lasse mir in den abständen der chemo (also alle 4 wochen) hochdosiertes vitamin c infusieren. bin bis jetzt damit sehr gut gefahren. in der psychotherapie machen wir auch QiGong. tut mir unheimlich gut. ich kann nur allen frauen mut machen - es ist unheimlich wichtig, positiv zu denken, zu leben und sich danach auszurichten!!!

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