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Melanom

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  • Melanom

    Sehr geehrter Dr. Wust,
    nachdem mein Freund vor ca.1 Woche beim Hautarzt war, um ein auffälliges Muttermal entfernen zulassen, bekam er heute die Diagnose der histologischen Untersuchung. Es handelt sich zu 95% um ein Melanom.
    Den nächsten Termin um "nachzuschneiden" hat er nächste Woche.
    Nun meine Frage(n): Ich habe in Fachbüchern gelesen, das ein Melanom, egal wie klein es noch sein mag, relativ schnell metastasiert.
    Wenn dieses der Fall sein sollte, ist diese Erkrankung im Grunde genommen nicht mehr heilbar, (laut Fachbuch).
    Wie kann man erkennen, wann die Zellen des ursprünglich harmlosen Naevus entartet sind?
    Muss man bei noch so kleinen Melanomen (in diesem Fall beträgt der Durchmesser ca. 5-6 mm) ein Staging durchführen? ( z.B. Röntgen, CT, Sonographie etc...)?
    Die Hautärztin hat sich zu solchen Untersuchungen gar nicht geäussert.
    Ich möchte keine Panik verbreiten, meiner Meinung nach wäre es aber schon wichtig, da ich mittlerweile weiss, das Melanome über die Blutbahn metastasieren und diese Metastasen sich in Lunge, Leber, Knochen befinden können.
    Wenn nachgeschnitten werden muss, was bedeutet das für den weiteren Verlauf, was sagt es aus über den Zeitraum, in dem die normalen Zellen entartet sind, sind Metastasen entstanden?
    Für Antworten wäre ich sehr dankbar.
    MfG,
    Arista


  • RE: Melanom


    Hallo Arista,

    wenn du ausführliche Informationen übers MM wissen willst, dann kann ich dir folgende Homepage empfehlen:

    www.krebs-kompass.de

    Gehe da ins Forum und dann erhälst du kompetente Information von Betroffenen.
    Ich selbst bin auch da. Hatte 2003 auch ein Melanom.
    Vorab, beim Melanom ist nicht die horizontale Ausdehnung maßgeblich, sondern die vertikale d.h. die Eindringtiefe. Meins war 0,4 mm tief. Statistisch gesehen steigt die Gefahr einer Metastasierung ab 0,75 mm.
    Liebe Grüße

    Kommentar


    • RE: Melanom


      Liebe Arista

      Ich habe deinen Beitrag gelesen und kann dir etwas zu meiner "Melanomgeschichte" erzählen.
      Im Januar 95 habe ich am Rücken ein Malignes Melanom rausgeschnitten und eine Woche danach folgte der 2. Schnitt. Bis im Oktober 2001 verhielt sich der Krebs ruhig. Danach metastierte er in die Lymphknoten, worauf diverse Lymphknoten von Mitte Oberschenkel bis Becken entfernt worden sind.
      Unmittelbar darauf begann ich mit einer Iscador-Therapie, welche ich immer noch mache. Zusätzlich mache ich zwischendurch eine "Fiebertherapie" in der Lukasklinik, um das Immunsystem ein wenig zu beschäftigen.
      Bei der Entfernung des Primärtumors war ich 28 Jahre alt. Heute, 11 Jahre später, fühle ich mich immer noch fit und gehe meiner Arbeit als Sekretärin und als Mutter nach wie vor motiviert vor.
      Auch ich liess mich eine Zeit lang von "Fachbüchern" verunsichern. Wichtig ist jedoch, dass du den Mut nicht verlierst und das Leben selbst bestimmst und nicht vom Krebs bestimmen lässt.
      Ich wünsche deinem Partner alles Gute und viel Mut.

      Sanara

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