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Dauer Karzinom-Entwicklung

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  • Dauer Karzinom-Entwicklung

    Hallo Herr Prof. Wust,

    ich komme nochmal auf meinen (nun schon etwas nach hinten gerutschten) Beitrag

    zurück und zitiere hier noch mal dessen letzte Frage:

    "... vielen Dank auch für diese Antwort. Ja, es besteht eine Hiatushernie, allerdings meines Wissens in leichter Form. Ich werde den Gastroenterologen bei der nächsten Spiegelung auf die Möglichkeiten einer OP ansprechen, habe allerdings (aufgrund sehr schlechter "Initialerfahrung" als Kind mit einer Äthernarkose, HNO-OP) riesige Angst vor solcher und würde sie daher eher als letztes Mittels sehen.

    Eine Frage hätte ich noch (unter Berücksichtigung meiner Adenomneigung / Metaplasien Antrum / leichtes Hochzüngeln Ösophagitis trotz PPI): Wie lange benötigt ein Karzinom (Magen/Speiseröhre, Alter=40/m) in der Regel für die Entstehung, d.h. wie lange kann man nach Ihrer Erfahrung im Schnitt mit weiteren Kontrollen "warten", wenn einmal eine Spiegelung stattgefunden hat und keine Entartungen festgestellt wurden (evtl. übersehene Areale hier mal ausgeschlossen)? Kann ein bösartiger, metastasierender Tumor sich innerhalb weniger Wochen (evtl. unter Wegbleiben der vorangehenden Metaplasierungssequenzen) etablieren? "

    Würde mich freuen, wenn Sie hierzu noch eine Antwort senden könnten.

    Vielen herzlichen Dank und beste Grüße,
    Watson007


  • RE: Dauer Karzinom-Entwicklung


    Ich glaube nicht, dass Ihre Erfahrungen als Kind mit Äther noch etwas mit der modernen Anästhesie zu tun haben. Das würde ich mal schlicht ignorieren. Solche Probleme wird es heute nicht mehr geben. Vielleicht sprechen Sie mal mit einem Chirurgen und einem Anästhesisten, dann werden Ihre Bedenken (Ängste) sicher etwas relativiert. Es dauert zwar im Prinzip Jahre, bis sich in einem Mehrstufenprozess ein manifestes Karzinom entwickelt. Aber Sie vermuteten ja schon selbst, dass man auch einen Bereich übersehen kann. Manchmal kann sich auch in der Tiefe etwas entwickeln. Also bleibt eine gewisse Unsicherheit, und die stört auch. Nicht zuletzt bestehen doch außerdem Beschwerden, wenn ich richtig verstanden habe. Ich würde die Optionen noch einmal überdenken.

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    • RE: Dauer Karzinom-Entwicklung


      Vielen Dank Herr Prof. Wust für ihre Hilfe.
      Mit diesen kurzen, sehr kompetenten und ehrlichen Auskünften haben Sie mir mehr Informationen geliefert als es der Hausarzt und der Gastroenterologe je gemeinsam hinbekamen (im Gegenteil, über die Histologie erfuhr ich erst durch Anfordern einer Befundkopie, und die Polypen und der Zwerchfellbruch wurden irgendwann viel später ganz zufällig erwähnt). Mit der Variante einer OP werde ich mich jetzt
      intensiv beschäftigen und meine Angst hoffentlich überwinden (im Moment verzichte ich sogar noch auf die "Spritze" bei Darm- und Magenspiegelung - mit Sicherheit nicht aus Heldentum;-).

      Eine schöne Woche und nochmals besten Dank,

      Watson007

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