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intramuskuläres Lipom

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  • intramuskuläres Lipom

    Sehr geehrter Herr Professor Wust,

    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und die Empfehlung zur Strahlentherapie.
    Nun haben wir noch eine Frage: Wird die Bestrahlung als Serie gegeben oder ist eine einmalige Anwendung ausreichend?

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus
    R. Fritzsche


  • RE: intramuskuläres Lipom


    Die Dosisangabe bezieht sich auf eine sog. konventionelle Fraktionierung mit Einzeldosen von 1,8 Gy. Das würde einer Bestrahlungszeit (arbeitstäglich) von knapp 6 Wochen entsprechen. Das muss auch so empfohlen werden, da nur für ein solches Regime der therapeutische Index ausreichend hoch ist. Das spielt gerade bei jüngeren Patienten eine Rolle. Es ist mir klar, dass in Anbetracht des Alters hier die Strahlentherapie problematisch ist. Hier muss man wirklich abwägen. Vielleicht kann man die Einzeldosis noch etwas weiter senken (z.B. 1,5 Gy).

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    • RE: intramuskuläres Lipom


      Sehr geehrter Herr Professor Wust,

      vielen Dank für die schnellen Bearbeitung unserer Frage.
      Sicherlich hat unser Sohn keine Alternative zur Bestrahlung, da es sich um eine große Raumforderung handelt und eine radikale OP durch die ungünstige Lokalisation zu Funktionsbeeinträchtigungen führen würde. Außerdem ersetzt das Fettgewebe zum Teil schon Muskelgewebe, besonders im Bereich des m. sternocleidomastoideus.

      Würden Sie zu einer Konsultation wegen einer Zweitmeinung raten? Unser Sohn ist im Moment in der plastischen Chirurgie einer Uni-Klinik in Behandlung. Wäre ein Tumorzentrum besser?

      MfG
      R.Fritzsche

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