• *** Aus aktuellem Anlass ***

    Haben Sie Fragen zum Coronavirus, die Sie gerne von einem Experten beantworten lassen würden? In unserem neuen Corona-Forum beantwortet unsere Expertin Frau Dr. med. Athanassiou kostenlos all Ihre Fragen zum Thema!

  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Lungenkrebs

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Lungenkrebs

    Hallo,
    nachdem mein Freund (46J,) schon im Sommer wegen Haarausfall, Gewichtsverlust, Eisenanämie und Schlappheitsgefühlen bei einem Facharzt für innere Medizin war und einige Untersuchungen gemacht wurden hat man am Dienstag vergangener Woche einen 6cm großen "Knoten" auf den Bronchien beim CT festgestellt.Heute wurde eine Brochoskopie durchgeführt und ein Teil entnommen zur Untersuchung. Er bekam auch gleich eine Stationäre Aufnahme in der Inneren Medizin der Klinik für den 5.1.06 Leider hat der Arzt nur mit ihm gesprochen und er war noch ein wenig benommen nach der Vollnarkose und so weiß ich jetzt nicht , ob er zu der Entnahme schon etwas gesagt hat. Aber ich denke schon anhand der ganzen Nebenerscheinungen (mittlerweile schon 15kg Gewichtsverlust) das es für uns in der kommenden Zeit sehr schwer wird. Meine Fragen überhäufen sich mittlerweile..aber wichtig ist mir jetzt erst einmal die Frage wie es weitergeht, und welche Behandlungen durchgeführt werden könnten? Es sind noch keine Metastasen sichtbar , was ja eher gut ist. Aber ich bin mir nicht sicher ob es in der größe (6cm) noch operativ entfernt werden kann?


  • RE: Lungenkrebs


    Leider kann man hinsichtlich der Diagnose nur spekulieren. Die von Ihnen vermutete Diagnose (Lungenkrebs) passt jedenfalls nicht besonders gut. Das Alter ist zu jung, erst recht wenn Ihr Freund nicht oder nur wenig geraucht hat. Auch die lange Anamnese (seit Monaten Leistungsknick und Gewichtsabnahme) und die Art der Beschwerden sprechen eher für ein Lymphom (Hodgkin oder Non-Hodgkin). In diesem Fall ist eine Therapie mit relativ guter Prognose möglich – in erster Linie Chemotherapie. Da er auf einer Inneren Abteilung ist, vermutet man diese Diagnose wahrscheinlich schon. Wäre es ein Bronchuskarzinom, müsste er auf eine Chirurgische Station, wo über die Operation entschieden wird. Beim kleinzelligen Bronchuskarzinom (was auch möglich wäre), steht ebenfalls die Chemotherapie im Vordergrund. Warten Sie jetzt erst die Diagnose ab.

    Kommentar


    • RE: Lungenkrebs


      Hallo Her Prof. Wurst,
      wie sich gestern herausgestellt hat, ist es ein Nicht Kleinzelliges Lungenkarzinom. Es ist 6 cm groß, kann nicht operiert werden. Diie Ärtze in der Uni Klinik haben auch gesagt, das man dies nicht mehr operiert. Er bekommt jetzt 6x Chemo in Verbindung mit Strahlentherapie. Die genaue zusammensetzung erfahren wir erst nächste Woche, er muß zum gespräch am Dienstag hin und bekommt dann den Termin zur ersten behandlung. Warum dauert das so lange? Ich war bei dem Gespräch nicht dabei, aber ich frage mich warum an der Lunge ein tumor nicht mehr operiert wird ? Die Heilungschancen sind doch dann besser, oder nicht? Ich habe zwar schon ein wenig gelesen, aber scheinbar noch nicht genug...

      Kommentar


      • RE: Lungenkrebs


        Hallo, mein Mann hatte auch Mitte 2004 ein nichtkleinzelliges Brochial Karzinon.
        Der Tumor war 3 cm gross und konnte nicht operiert werden. Mein Mann bekam eine Chemotherapie mit Taxotere. Nach 3 mal war der Tumor nicht mehr sichtbar.
        Es wurde trotzdem in Hemer (Lungenkrebsklink) in Deutschland, die komplette rechte Lungenhälfte entfernt. Danach folgte eine weitere OP, da noch Krebszellen am Brochusstumpf gefunden wurden. Es war eine schlimme Zeit - aber nun haben wir 2006 und meinem Mann geht es sehr, sehr gut. Er ist fast wieder der alte.
        Taxotere in der Chemo ist wirklich optimal. Es kommt noch etwas anderes dazu, dafür muss ich nachsehen, das teile ich Ihnen morgen mit.
        Mein Mann hatte während der Chemo keine Probleme, hat gut essen können und sogar zugenommen. (Das hat er nach den OPs natürlich wieder abgenommen).
        Das Problem ist nur, dass diese Chemo Deutschland nur von den privaten Kassen bezahlt wird. Hier in Spanien kostete 1 Sitzung ca. 2.500.-- Euro.!!
        Morgen teile ich Ihnen die genaue Zusammensetzung der Chemo mit.
        Alle Gute
        Sonne

        Kommentar