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Tumor am Mageneingang

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  • Tumor am Mageneingang

    Sehr geehrter Herr Professor,

    bei meinem Vater wurde vor ca. 5 Wochen einTumor am Mageneingang (Ende Speiseröhre) diagnostiziert. Ebenfalls wurden winzige Metastasen im Bauchfell gefunden. Bis zu diesem Ergebnis vergingen ca. 3 Wochen Krankenhausbehandlung
    (freie Wochenenden zu Hause). Es handelt sich um das evangelische Lutherkrankenhaus in Essen. Ist es nicht ratsam, die Behandlung im Tumorzentrum Essen durchzuführen. Mir wurde versichert, dass die Behandlung in Absprache mit den Kollegen vom Tumorzentrum Essen durchgeführt wird.
    Kann man sich auf diese Aussage verlassen oder empfehlen Sie das Tumorzentrum?
    Ich habe dieses Tumorzentrum gleich zu Anfang per E-mail angeschrieben und habe bis heute keine Antwort erhalten. Mein eindruck ist, dass sehr viel Zeit vergangen ist.

    Mein Vater hat seit Januar geschwächelt. Er fühlte sich immer irgendwie unwohl. Dieses Unwohlsein verschlimmerte sich von Monat zu Monat. Er war in Behandlung bei seinem Hausarzt. Irgendwann wurde u. a. eine ambulante Gastroskopie gemacht.
    Ohne großen Befund: allerdings starke Erhöhung von Bakterien. Das kommt häufig vor und ist nichts Ernstes. Er bekam ein Medikament. Sein Zustand verbesserte sich nicht. Im Gegenteil usw. usw. ...Bis sein Zustand so schlecht war, dass erneute ambulante Gastroskopie vom Hausarzt veranlasst wurde. Bei dieser Untersuchung starke Blutung. Der arme Mann wurde wiedder nach Hause geschickt (Freitag) mit der Auflage, sich am Montag bei seinem Hausarzt zu melden. Dieser bekäme Bericht.
    Ergenis: Einweisung ins Krankenhaus.
    Langwierige Untersuchungen. Ergebnis damals wie heute:
    Der Tumor lässt sich nicht operieren. Durchgeführt wird eine mittelstarke Chemotherapie zunächst für 6 Wochen (jeweils 1 x Woche). Mein Vater hat inzwischen die 3. Chemo hinter sich. Nach der zweiten Behandlung konnte er keine flüssige Nahrung mehr bei sich behalten. Wir tippten auf Nebenwirkungen der Chemo. Grund war aber: Der Magen war ganz zu. Ihm wurde ein Stand(?) eingesetzt. Er kann wieder flüssige und breiige Nahrung zu sich nehmen.

    Mein Vater ist in körperlich guter Verfassung, hiess es immer von den Ärzten.

    Er wird allerdings immer schwächer. Schläft sehr viel. Meiner Mutter wurde jetzt erklärt, dass komme nicht von der Chemotherapie, sondern vom Tumor. Dieser macht ihn so schwach.

    Ein Problem ist, dass meine Eltern alleine in Essen wohnen. Meine Mutter ist 83 Jahre und noch sehr fit, aber dennoch alleine.

    Ich lebe in München, meine Schwester in Mailand mit Familie. Wir sind abwechselnd in Essen.

    für uns uns nun die wichtige Frage. Ist das die richtige Behandlung. Warum wächst der Tumor so schnell. Warum kann man nicht operieren. Warum dauert alles so lange. Ist es das richtige Krankenhaus für diese schwere Erkrankung. Was können wir tun.?? Wir sind positiv und tun alles um den Papa zu motivieren. Wir können einen
    Teil leisten, aber die Medizin muss auch stimmen.
    Lohnt es sich zu kämpfen? Wir sind bereit und der Patient auch.

    Ich bedanke mich für eine Antwort.