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Dünndarmlähmung

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  • Dünndarmlähmung

    Hallo!
    Bei meinem Vater wurde ein Karzinom im Dickdarm festgestellt und letzten dienstag erfolgreich entfernt. Er bekam Donnerstag schon wieder suppe zu essen und befand sich auf dem Weg der Besserung. Man kann sagen, daß es ihm samstags schon wieder sehr gut ging. Sonntag mittag bekam er einen Darmverschluss und musste sofort operiert werden. Nach der OP ging es ihm ganz schlecht. Dienstag bekam er dann die Magensonde raus und es ging ihm besser. Mittwoch mittag hatte er wieder so einen aufgeblähten Bauch und musste sich übergeben. Lauter grüne Flüssigkeit (genau so eine, die beim künstlichen Darmausgang rauskommt) kam heraus. Er bekommt sowieso nichts zu essen und trinkt auch nicht viel, aber am Mittwoch hat er 4 Schüsseln gebrochen. Natürlich bekommt er infusionen, aber er übergibt 4 schüsseln voll und aus dem darmausgang kommt auch was raus. Wo kommt die ganze Flüssigkeit her? die Ärzte sagen, daß der Dünndarm noch nicht so arbeitet wie er soll. Er bekommt Infusionen und Dampfwickel zur Darmanregung. Er wandert immer wieder in seinem Zimmer auf und ab um den Darm anzuregen. Wir hoffen, daß der Darm sich heute oder morgen seiner aufgaben bewusst wird. Wie lange kann das noch dauern und ist das normal? Was kann man noch tun um den Darm anzuregen?

    LG
    Jutta

  • RE: Dünndarmlähmung


    Normal ist das nicht. Aber nach einer ausgedehnten Op kann es zu einer Darmatonie kommen. Das ist hier offenbar der Fall. Man muss berücksichtigen, dass 2 Ope-rationen stattfanden, also eine hohe Belastung. Eine Darmatonie kann Tage dauern. Man kann stimulieren mit Medikamenten (was man vermutlich tut). Ansonsten bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten. Ich denke, Sie sollten (müssen) da den Chirurgen vertrauen, die solche Zustände kennen (sicher besser als ich) und damit umzugehen wissen.

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