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Schilddrüse oder Krebs? Hilfe!

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  • Schilddrüse oder Krebs? Hilfe!

    Meine Mutter (55) hatte sich vor drei Jahren Blut abnehmen lassen um ihre Werte zu überprüfen, die Ärzte stellten eine Schilddrüsenunterfunktion fest und gaben ihr 75 Mikrogramm L-Thyroxin. Die Dosis war anscheinend zu hoch, denn kurz darauf verlor sie enorm an Gewicht, hatte Herzbeschwerden, konnte nicht schlafen und wurde sehr aggressiv. Trotz mehrmaligen Nachfragen bei dem Arzt, wurde die Dosis nicht umgestellt, ein anderer Arzt untersuchte sie nochmal und verschrieb trotz der vielen Nebenwirkungen die gleiche Dosis. Das Medikament wurde nicht langsam eingeschlichen. Da es ihr immer schlechter ging, setzte sie die Tabletten ab und meinte, sie fühle sich ohne wohler. Sei einigen Monaten geht es ihr aber richtig schlecht, sie hat total hervorstehende geschwolle Augen mit Fettablagerungen drin, ein teigiges Gesicht, einen trockenen Hals und Gelenkschmerzen. Sie hat eine taube Hand, Schmerzen in der Ferse und eine Hand ist kalt, die andere warm. Auf der Handinnenseite hat sie so komische kleine Verdickungen und kleine Knötchen links und rechts der Finger. Der Orthopäde konnte jedoch weder Rheuma noch Gicht oder sonstwas feststellen. Als sie sich bei einem neuen Endokrinologen vorstellte (Professor), schlug der fast die Hände über dem Kopf zusammen, er sagte, er habe in seiner 30 jährigen Laufbahn noch nie so einen Fall gehabt. Meine Mutter hat so viele Antikörper im Blut, dass die Ärzte sich wundern, dass sie noch lebt. Sie hat die Werte von Hashimoto aber alle Symptome von Basedow. Die Ärzte sind etwas ratlos, jetzt soll sie eine 3 tägige Kortison Stosstherapie erhalten um die Entzündung der Schilddrüse zu mininmieren. Sie bekommt dazu noch einschleichend jeden Morgen 25 Mikrogramm Thyroxin und 200 Mikrogramm Selen.
    Sie hat jedoch keine Knoten oder so in der SD. Woher die vielen Antikörper kommen, kann uns kein Arzt sagen, kann es sein, dass doch Krebs dahinter steckt und es nicht nur die SD ist? Wie kann man das herausfinden? Die Blutwerte sowie Röntgen der Lunge und Ulltraschal haben nichts besonderes ergeben, ausser erhöhte Cholesterinwerte, was uns auch ein Rätsel ist, da sie überhaupt nicht fett isst. Können die neurologischen Symptome auch ein Anzeichen auf einen Hirntumor sein? Ich mache mir grosse Sorgen, denn meiner Mutter geht es schlecht, auch psychisch. Die Ärzte experimentieren nur herum, habe ich den Eindruck. Vielen Dank im voraus.

  • RE: Schilddrüse oder Krebs? Hilfe!


    Ihre Mutter hat offenbar das Vollbild einer SD-Unterfunktion (als Folge einer Thyreoiditis). Daran ist sie ja nicht ganz unschuldig, da sie das (offenbar notwendige) Thyroxin abgesetzt hatte. Sie haben recht, dass man es einschleichend geben sollte. Daher reagierte sie mit Unverträglichkeiten. Jetzt wird das richtig gemacht (25 ug zu Beginn). Ich gehe davon aus, dass sich die typischen Beschwerden nach und nach zurückbilden (aber sie muss sich an die Anweisung der Ärzte halten). Bei der Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine Autoimmun-Erkrankung. Daher die Antikörper. Die Ursache solcher (Autoimmun-) Erkrankungen ist letztlich nicht bekannt. Aber für eine Krebserkrankung sehe ich keinen Hinweis.

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