#}
  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

frage an Prof. Wust

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • frage an Prof. Wust

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
    wegen des multifokalen Oropharynxkarzinoms meines Mannes, habe ich nochmals eine Frage an Sie: vom18.05.05 bis 25.05.05 befand sich mein Mann stationär im Krankenhaus. Ab 30.05.05 begann jetzt die Bestrahlung und am 13.06.05. ist wieder ein stationärer Aufenthalt geplant.Leider ist die Aufklärung seitens der Ärzte nicht gerade überwältigend. Mein Mann ist selbstständig und ich kann den Betrieb nicht alleine machen, so daß ich überhaupt nicht weis wie lange seine Behandlung dauert.
    Psychisch ist bei Ihm kein durchkommen,er spricht seit monaten nicht mehr mit uns und er versucht auch nicht mir
    leichte Dingen abzunehmen.Sodaß auch ich total überfordert bin.Er liegt nur im Bett und schläft, was seinem Kreislauf gar nicht bekommt und auch den Muskeln nicht besonders gut tut. Wie kann man in diesem Fall verfahren,
    von der Hausärztin bekomme ich auch keine klare Antwort.
    Meine finanziellen Mittel sind bald erschöpft. Und ich muß doch irgendeine Möglichkeit haben ihn aus diesem desolaten Zustand heraus zu bekommen.Ich kann mir nicht vorstellen das eine solche Grundeinstellung förderlich ist, um eine Behandlung erfolgreich zu beenden. Was also habe ich für Möglichkeiten?


  • RE: frage an Prof. Wust


    Die Bestrahlung (mit etwa 70 Gy) sollte etwa 7-9 Wochen dauern (d.h. bis in die 2. Julihälfte). Wenn Chemotherapien begleitend durchgeführt werden, ist ein Krankenhausaufenthalt erforderlich. Man wird Ihnen bestimmt mitteilen, wie lange die Be-handlung geplant ist. Allerdings kann es aus verschiedenen Gründen zu Verzögerungen und Therapieabbrüchen kommen. Das wäre hier sehr fatal. Daher sollte sich Ihr Bestreben zunächst darauf richten, die Therapie regelrecht durchzuführen. Ich sage gleich, dass das nicht einfach wird, da jetzt erst in 1-2 Wochen die Nebenwirkungen beginnen. Eine gute Kommunikation wäre da hilfreich. Dann würde er Sie vielleicht auch dabei unterstützen, den Betrieb weiter zu führen. Aber das müssen Sie (fürchte ich) selbst irgendwie hinbekommen. Machen Sie keine Vorwürfe. Bitten Sie einfach um Hilfe.

    Kommentar

    Lädt...
    X