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Prof. Dr. wust Studie dringende Frage

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  • Prof. Dr. wust Studie dringende Frage

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,
    (ich muss Ihnen nochmal schreiben)
    ich habe mir die Seite, die Sie mir in Ihrer Antwort ( http://www.medicine-worldwide.de/for...0&thread=17813) beigefügt haben (Hyperthermie.org ) angeschaut und auch versucht Kontakt zu den einzelnen Kliniken aufzunehmen.
    Bisher ohne Erfolg, bzw. habe ich noch keine Antwort erhalten. Ist denn der Befund so aussichtlos, das man mir nicht antwortet , oder ist es einfach nur Überlastung. (was ich natürlich verstehe)

    Nach Berlin an die Charité habe ich auch geschrieben) Das wäre zwar sehr weit, aber da ich Verwandte habe, die dort Ärzte sind ( nur leider nicht das Fachgebiet) ginge auch die Entfernung.

    Mein Bruder möchte leben, nach dem ersten Schock siegt nun der Wunsch nach Leben und ich weiss nicht, wie ich sonst noch helfen könnte.

    Hier nochmal der Befund (Denken Sie, das die Diagnose infaust ist?)
    Herzlichen Dank für Ihre Mühe

    Sekundärschnittrekonstruktion
    1. Diagnose(n): Z.n. malignem Melanom am Oberschenkel rechts, pT2 01/2003
    Z.n. Leistendissektion rechts bei Lymphknotenmetastase des Melanoms 12/2004
    Zurzeit laufende Chemotherapie bei multiplen Lungenmetastasen
    Nachsorgekalender Nr. 11698153


    In der rechten Leiste unter der narbe, im rechten Unterbauch und rechten proximalen Oberschenkel lassen sich multiple Tumorknoten tasten. Sonographisch erstrecken sich diese vom Becken ca. 10 cm oberhalb des Leistenbandes bis zum proximalen Oberschenkel. Im CT ebenfalls multiple Tumorknoten in diesem Bereich sichtbar. Die Arterie femoralis läuft durch den Tumor hindurch. Da de Prognose bei multiplen Lungenmetastasen infaust ist, sehen wir keine Indikation für eine erneute Resektion des Tumors in der Leiste.

    2. Abdomen:

    Nierenzysten bes. unauffällige Darstellung der übrigen parenchymatösen Oberbauchorgane. Kein Hinweis für Organmetastasierung. Vereinzelt unspezifische bis zu 1 cm messende retroperitoneale und mesenteriale LK. Sigmadivertikulose.

    Zentral eingeschmolzener LK und Metastase re. inguinal 3,6 x 3.7 cm. IMA 112, Serie
    9) sowie rechts ilica (2.7 x 2,0 cm, IMA 90). Keine Osteodestruktion.

    Beurteilung:

    Multiple, zervikale LK bis zu 1 cm in der Hals-Gefäß-Nervenscheide, dem Kieferwinkel sowie partiell prähyoidal.

    Diffuse intrapulmonaire Metastasierung bds. (Referenzmetastase). LK-Metastasen mediastinal sowie bds. hilär,

    Keine Organmetastasierung. LK-Metastasen re. inguinal und iliakal (siehe Referenzmetastasen).
    OPS-Code: 10, 1 , 14, 15,


    Danke


  • RE: Prof. Dr. wust Studie dringende Frage


    Ich wiederhole und ergänze noch einmal meine Einschätzung: es ist ein metastasierendes Stadi-um, daher kommt nur die Ganzkörperhyperthermie in Frage. Die GK-HT ist sehr belastend und hat im Verhältnis dazu die Erwartungen und Hoffnungen nicht in vol-lem Umfang erfüllt. Daher wurde sie von den universitären Zentren verlassen, Wahrscheinlich haben Sie deshalb keine Antwort bekommen. Es gibt dazu auch keine Studie. Will man trotzdem eine GK-HT durchführen lassen, muss man sich an andere Häuser wenden wie Kreisklinik Traunstein-Trostberg (Dr. Zumschlinge), Bad Aibling (Dr. Douwes), Bochum (Dr. Mayer), Bad Salzach (Dr. Herzog) u.a. Ich will nicht behaupten, dass die GK-HT keine Wirkung zeigt. Aber die Vorteile, die man erreicht (Zeitgewinn), stehen vermutlich nicht in Relation zum (erheblichen) Aufwand. Zumal beim malignen Melanom eine Reihe von systemischen Ansätzen zur Verfügung stehen. Lesen Sie mal unter www.studien.de. Leider ist allerdings ein ku-rativer Ansatz bei einem metastasierenden Tumor dieser Art nicht mehr möglich (es geht um einen Zeitgewinn).

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    • RE: Prof. Dr. wust Studie dringende Frage


      Lieber Prof Dr. Wust
      ich danke Ihnen für Ihre ausführliche Antwort und auch die Geduld und Zeit , die sie investieren.

      Ich werde mir die Studien anschauen. ....und vielleicht gibt es ja noch ein zeitgewinnendes Wunder
      merci
      Elnina

      Kommentar


      • RE: Prof. Dr. wust Studie dringende Frage


        Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,

        habe heute eine Antwort der Uniklinik bekommen, wobei es sich um eine MS-275 handelt. Dort würde man prüfen, ob mein Bruder in Frage kommt.
        Welche Kriterien wären denn wichtig?

        einen schönen Abende
        wünscht Ihnen Elnina

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