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Plattenepithelkarzinom

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  • Plattenepithelkarzinom

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,

    meine Mutter (68) wurde vor kurzem an dem o.g. Tumor operiert. Bereits mit 38 Jahren hatte sie das erste Mal Brustkrebs, das zweite Mal jetzt vor ca. 4 Jahren. Das zweite Mal bekam sie im Anschluß an die OP eine sehr agressive Chemotherapie, unter der sie sehr gelitten hat.
    Nachdem jetzt ein Tumor an der linken Halsseite wuchs, wurde meine Mutter zweimal operiert. Der Tumor (5cm) war bösartig und zudem fand man einen Primärtumor im Bereich der Rachenmandel, der nicht ganz entfernt werden konnte (Zellen mit Grad 2: mäßg, differenziert). Weitere Lymphknoten außen am Hals, die ebenfalls vorsorglich entfernt wurden, sind ohne Befund. Als Folgebehandlung wird sich meine Mutter einer Bestrahlungstherapie unterziehen, weigert sich jedoch eine Chemo auch nur in Betracht zu ziehen.
    Können Sie mir etwas zu den Chancen mit/ohne Chemotherapie sagen? Und gibt es verschiedenen Bestrahlungstherpien, die in Betracht kommen?

    Vielen Dank im voraus Ihre sehr beunruhigte
    Casey

  • RE: Plattenepithelkarzinom


    Habe ihren Bericht gelesen und dachte ich möchte antworten. Mein Mann ist vor 3 Jahren an einem Tonsillen Carcinom erkrankt. Eine Operation war da schon fast nicht mehr möglich. Er hat sich einer 6 wöchigen Strahlentherapie unterzogen. Er wurde 2 x täglich bestrahlt und hatte in der ersten und in der 5. Woche parallel eine niederdosierte Chemotherapie. Die Therapie ist brutal gewesen!!! Er konnte am Ende garnichts mehr schlucken und wurde über eine PEG Sonde ernährt. Doch die Therapie war erfolgreich. Wie schon geschrieben, vor 3 Jahren und alle Kontrollen bisher ohne Befund. Ich weiss nur das es eine spezielle Bestrahlungstechnik gibt, welche die Nebenwirkungen niedriger halten sollte, da die Strahlen dort gezielter eingesetzt werden können. Wünsche Deiner Mutter und Dir alles Gute Isa

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