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Lebermetastasen

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  • Lebermetastasen

    Hallo !!!
    Ich habe eine Frage zur Erkrankung meiner Mutter.
    Vor 2 Jahren wurde Brustkrebs bei Ihr festgestellt. Die Brust wurde amputiert. Nun hat man Lebermetastasen entdeckt.
    Seit Sie mit Xeloda behandelt wird wird Sie täglich schwächer. Sie isst fast nichts mehr und hat Wasser im Bauch. Die ambulante Chemo wurde abgebrochen.
    Hat es bei den Vorraussetzungen überhaupt noch Sinn die Behandlung mit Xeloda fortzusetzen?
    Wäre nett wenn Sie mir weietrhelfen könnten.


  • RE: Lebermetastasen


    Hallo Frank!

    Das mit Deiner Mutter tut mir leid. Mein Papa hat auch Lebermetastasen und die Ärzte schlagen Chemo vor... Ich denke aber die Lebensqualität sollta dabei nicht verloren gehen. Wir werden wohl die Chemo ablehnen, weil es noch zusätzlich den Körper schwächt und belastet. Meinem Vater geht es halt so noch recht gut und so soll er auch bleiben.
    Muß halt jeder für sich entscheiden, was das Beste ist. Solche Entscheidungen wird einem leider keriner abnehmen..
    Ich wünsch Dir und Deiner Mutter auf jeden Fall alles Gute!

    Liebe Grüße
    Cathleen

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    • RE: Lebermetastasen


      Hallo Frank!
      bitte sehe Dir mal meine 2 Beiträge an TinaW an - Them "große Lebermetastasen" - auch unsere Erfahrungen von Xeloda bei Lebermetastasen waren sehr schlecht - ich würde unbedingt auf Irinotecan oder Oxaliplatin bestehen, wenn es noch nicht zu spät ist.
      Zu Sonne06: es stimmt sicher mit den Nebenwirkungen - aber eins muss klar sein: ohne Chemo hat man bei Lebermetastasen eine Prognose von max. 6 Monaten - bei diesem Krebs hilft nichts, da sollte man die Chemos unbedingt machen, und zwar nicht erst, wenn der Gesundheitszustand umschlägt - denn dann helfen sie echt nur noch begrenzt. Ich bin eigentlich auch ein Chemo-Gegner, aber gerade bei Lebermetastasen kann man aus 6 Monaten noch bis zu Jahren rausholen bei einer akzeptablen Lebensqualität - entscheiden muss das aber jeder selbst für sich. Leider ist man immer erst dann schlauer, wenn man so eine Erfahrung bei nahen Angehörigen mal miterleiden muss - so wie ich bei meiner Mutter.

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      • RE: Lebermetastasen


        Hallo,
        tut mir auch leid für deine Mutter.
        Ich persöhnlich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass die Chemo meiner Mutter nicht mehr geholfen hat. Sie hatte auch schon Flüssigkeit im Bauchraum und das ist ein schlechtes Zeichen.
        Die letzte Chemo, die sie bekam hat dazu beigetragen, dass sie schneller gestorben ist, weil sie auch schon sehr geschwächt war. Ich würde euch empfehlen, sprecht die Ärzte direkt darauf an, ob sie noch eine Chance hat. Meinem Vater hat man erst am Tag ihrer Entlassung gesagt, dass sie nicht mehr lange lebt. 1 1/2 Wochen später ist sie dann friedlich eingeschlafen.
        Ich wünsche euch viel Kraft für die kommende Zeit.

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