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Sg Herr Prof!

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  • Sg Herr Prof!

    Sehr geehrter Herr Professor,

    erlauben Sie mir bitte folgende Frage:

    Meine Mutter wurde 2003 wegen Gebärmutterkrebs operiert. Sie bekam Bestrahlungen innen und von außen und zwar sehr massiv
    Nun hat sie hochgradige Strahlenkolitis, Blutungen, Gehstörungen, Hautprobleme, massive Bauchschmerzen
    an verschiedenen Stellen und tastbare "Verhärtungen"
    Colifoam bringt nichts, sie hat auch den grünen Star beidseitig.
    Kann aus diesen Dingen ein neuer Krebs entstehen?
    Ärzte sagen, das kann nicht geheilt werden, stimmt das?
    Ein Arzt meinte sie sei exxtrem "verstrahlt" worden.

    Herzlichen Dank !




  • RE: Sg Herr Prof!


    Das sieht nach Ihrer Beschreibung (zumindest teilweise) nach Folgen der Strahlenbehandlung aus, so die Proktitis/Kolitis und die Bauchbeschwerden. Dazu kann man sich nicht äußern, ohne Details zu kennen. Da geht nur eine symptomatische Behandlung, z.B. spasmolytische Medikamente gegen krampfartige Schmerzen usw. Im Prinzip könnte auch eine hyperbare Sauerstofftherapie helfen und wäre hier zu diskutieren. Bei den Gehstörungen müssten Nerven beteiligt sein, die durch das Becken ziehen. Auch hier könnte eine hyperbare O2-Therapie hilfreich sein. Aber solche Beschwerden sind schwer anzugehen. Die Gefahr eines neuen Krebses sehe ich erst einmal nicht, obwohl eine Rezidiv leider trotzdem möglich ist.

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    • RE: Sg Herr Prof!


      Herzlichen Dank !
      Meine Mutter hat auch Darmeinstülpungen....sind die gefährlich?

      LG

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      • RE: Sg Herr Prof!


        Eine Frage noch: Sehen Sie in Alternativmedizinischen Verfahren einen Sinn?

        Herzlichen Dank !

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        • RE: Sg Herr Prof!


          Hallo! Ich möchte Ihen kurz mein Krankheitsbild erläutern. Im Okt.2003 wurde bei mit ein Cervixcarzinom 4cm x 6cm festgestellt.Ich bekam 5 Chemos 28 Bestrahlungen und 5 After-Loading(Kontaktbestrahlung). Nun lautete die Diagnose Persistenz eines Plattenepihelkarzinoms nach Radio-Chemotherapie. an der Uni-Frauenklinik Leipzig wurde Totale mesometriale Resetion mit Adnexektomie beidseits vorgenommen. Seit ich nun alles soweit mehr oder weniger gut überstanden habe, habe ich eine Strahlenkolitis.Ich bin 1.60 m groß und wiege zur Zeit 37 kg, und das ist viel. Im Dez.letzten Jahres habe ich mich selber einweisen lassen weil ich nur noch 34 kg auf die Wagge gebracht habe.Trotz Opium-Therapie ist alles genau so wie nach der ganzen Krankenhaus-Geschichte.Das Problem ist das mir kein Arzt wirklich helfen kann/will??? Ich bin 26 Jahre alt und habe zum Glück zwei Kinder doch ich komme mittlerweile immer weniger mit der Situation klar und bin deshalb oft gereizt und depressiv. Da hilft auch kein Johanniskraut mehr. Meine Frage lautet: Können Sie mit vielleicht Tips für gute Ärzte,Foren,Therapien oder ähnliches geben, damit ich diesen verdammten Durchfall in den Griff bekomme und endlich vielleicht ein Stück weit ein NORMALES LEBEN führen kann. Mit freundlichen Grüßen Bienchen26

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