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An Prof. Dr. Wust: Magen-Ca

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  • An Prof. Dr. Wust: Magen-Ca

    Sehr geehrter Prof. Dr. Wust,

    bei meiner Mutter, 61 J., wurde im Feb. 04 fortgeschrittenes Magen-Ca im Stadium pT3 N3 M0 diagnostiziert. Zusätzlich bestand V.a. ein Hämangiom im 8. Segment des rechten Leberlappens.
    Es wurde eine Gastrektomie und Oesophagojejunostomie (Roux-Anastomose) vorgenommen. Postoperativ erfolgte eine adjuvante Chemo über 6 Zyklen (1 mal monatlich über 5 Tage) mit 5 FU/Folinsäure. Im 3. Zyklus erfolgte eine parallele Strahlentherapie im OP Bereich.

    Sie hat sowohl die Chemo- wie auch die Strahlentherapie relativ gut vertragen (wenig Übelkeit/Erbrechen). Der letzte Zyklus war Sep 04. Eine Nachsorgeuntersuchung mit Spiral-CT und Rö-Thorax in 2 Ebenen Anfang Dez 04 ergab eine metastasenverdächtige Veränderung im 8. Segment des rechten Leberlappens mit geringfügiger Aszitesbildung, welche vom Zweitgutachter später erneut als typisches Hämangiom gedeutet wurde.

    Seit Anfang Jan 05 zeigt meine Mutter abrupte Symptome, wie starke Übelkeit mit Erbrechen nach minimaler Nahrungsaufnahme (ebenso beim Trinken), infolgedessen auch Gewichtsreduktion, Asziteszunahme. Die betreuende Onkologin deutet dies als typischen Verlauf der Primärerkrankung und ist der Annahme, dass dies auf einen erneuten Tumorbefall des Mesenteriums zurückzuführen ist, wobei die Untersuchungsergebnisse weder eine Metastasierung noch gravierende Veränderungen der Blutwerte aufzeigen.

    Können die Beschwerden nicht auch andere Ursachen haben? Wenn ja, welche?
    Und welche Maßnahmen können sie mir zur genaueren Diagnostik noch empfehlen?
    Ich bin sehr verzweifelt und weiß keinen Ausweg mehr, da die Befunde mehr auf Vermutungen basieren.

    Ich bedanke mich im Voraus für Ihr Bemühen.
    MfG
    Fr. Yilmaz