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Frage an Dr. Wust - neuroendokrines Lungen BC

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  • Frage an Dr. Wust - neuroendokrines Lungen BC

    Ich hatte diesen Beitrag bereits am 01.01.2005 ins Netz gestellt. Ich hätte gerne eine Antwort.

    Bei meinem Mann wurde ein großzelliges, neuroendokrines BC im li. OL mit Thoraxwandkontakt festgestellt, ED II/04 T3N1-2MO festgestellt. Er sollte operiert werden. Aufgrund der Histologie (Wachstumsfraktion > 70%) wurde die OP wieder abgesagt. Jetzt wurden 3 Zyklen Chemo mit Navelbine/Ifosfamid, Cisplatin durchgeführt., wobei sich der Tumor um 50 % verkleinert hat. Außerdem wurde eine fragliche NN Metastase festgestellt.
    Am 25.01.05 soll ein erneutes Staging und dann evtl. eine OP durchgeführt werden. Ich wäre für eine Auskunft dankbar, ob dies der richtige Weg ist und ob durch die OP sein Leben verlängert werden kann.
    Christiane


  • RE: Frage an Dr. Wust - neuroendokrines Lungen BC


    Die vorgeschaltete (sog. neoadjuvante) Chemotherapie mit anschließender Resektion ist ein modernes Therapiekonzept, das hier unbedingt zu empfehlen ist, insbesondere wenn nach einer Chemotherapie schon eine Tumorverkleinerung erreicht wurde. Es besteht nun die Chance, eine dauerhafte lokale Kontrolle zu bekommen, wobei wahrscheinlich noch eine (postoperative) Bestrahlung anzuraten ist. Die NN Metastase stört in diesem Zusammenhang natürlich. Aber es könnte eine einzelne Metastase sein, die man dann auch noch behandeln kann (Operation oder Bestrahlung). Man sollte im Rahmen des Staging noch einmal prüfen, ob nicht noch andere Metastasen vorliegen. Aufgrund der Histologie sollte auch an Nuklearmedizinische Verfahren (z.B. Somatostatinrezeptor-Szintigraphie u.a.) gedacht werden.

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    • RE: Frage an Dr. Wust - neuroendokrines Lungen BC


      Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
      vielen Dank, dass Sie so prompt reagiert haben.
      Nur durch Zufall ist mein Mann überhaupt zum Röntgen gegangen. Er ist sehr sportlich, ansosten sehr gesund und ist jeden Tag 11 km gewalkt. Alle Ungenfunktionsprüfungen lagen bei 100 %. Das erste CT wurde am 14.10.04 angefertigt, hierbei war weder der Lymphknoten- noch der NN-Befund ersichtlich. Ab Anfang November wurden dann die umfangreichen Untersuchungen stationär durchgeführt, hierbei ergab sich dann der jetzige Befund. Es wurde dabei auch ein Knochen-Szintigramm angefertigt, ohne Befund. Der Tumor hatte eine Größe von 9x6x8 cm. Als ich den Stationsarzt fragte, ob der NN-Befund eine Metastase sein könnte, erwiderte er mir, dass müsse man in 2 Monaten nochmals kontrollieren. Überhaupt erhält man sehr wenig Auskunft. Der eine Arzt redet von sehr erstzunehmender Krankheit, der andere davon, dass "wir Sie heilen wollen"! Natürlich macht man sich sehr große Sorgen. Der OP-Termin war fest angesagt. Am Nachmittag vor dem OP-Termin hatte der Anäthesist,schon mit meinem Mann das Aufklärungsgespräch geführt und seine Einwilligung erhalten, auch war das Aufklärungsgespräch über die Risiken der OP erfolgt, als kurzerhand alles storniert wurde, weil eben die neueste Histologie vorlag. Wir mussten dann zum Professor, der aufgrund der hohen Wachstumsfraktion die OP absetzte und eben die neoadjuvante Chemotherapie ansetzte. Auf meine Frage, dass sich bei dieser Wachstumsrate sicherlich Metasten gebildet hätten, antwortete er, hiervon gehen wir aus. Sie können sich vorstellen, dass der Befund an sich schon psychisch schwer zu verkraften ist, aber das dort Erlebte setzte dem noch die Krone auf. Deshalb sind wir etwas unsicher, ob die jetzt durchgeführte Behandlung richtig ist.

      Nochmals vielen Dank für Ihre schnelle Beantwortung.

      Christiane

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      • RE: Frage an Dr. Wust - neuroendokrines Lungen BC


        Hallo Christiane,
        Krebskranke sind i.d. Regel stark strahlenbelastet. Mit den "Nebenwirkungen" muß der Patient allein fertig werden. Deshalb ist es gut, wenn man über die Nebenwirkungen dieser Therapien umfassend aufgeklärt wird. Wie man die radioaktive Verstrahlung des Körpers eindämmen kann, erfahren Sie auf dieser Website:
        http://www.radiumforschung.com/Symptome/symptome.html
        Durch spezielle Ernährung kann Ihr Mann die Krebstherapie wirksam unterstützen und die Nebenwirkungen lindern !
        Auf Wunsch sende ich Ihnen mehr Infos (Links, Buchtipps, eigene Erfahrungen) per email.
        Wolfgang

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        • RE: Frage an Dr. Wust


          > www.radiumforschung.com <

          Na ja. Vieles auf diesen Seiten macht einen eher wirren, um nicht zu sagen leicht hysterischen Eindruck. Man fragt sich überdies, ob die Autorin in Sachen "Forschung" ähnlich nachlässig ist wie beim Umgang mit der deutschen Sprache...
          Die für die Lektüre notwendige Zeit ließe sich vermutlich sinnvoller verwenden.

          Auf anderen Websites wird z.B. der Süßstoff Aspartam für fast sämtliche Krankheiten verantwortlich gemacht. Hier ist es zur Abwechslung mal die Radioaktivität - aus Zahnplomben, Kleidung, sogar aus Auto- und Eisenbahnsitzen...

          MfG
          tommy5

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