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Dringend: monatelange blutende Strahlenkolitis

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  • Dringend: monatelange blutende Strahlenkolitis

    Sehr geehrtes Team!

    Meine Mutter (64Jahe) hat nach einer Gebärmutterkrebsbehandlung voriges Jahr,
    bei der sie - laut Ärzte- "verbrannt" wurde (zu hohe Strahlendosis) und anderen Vorfällen, eine Strahlenkolitis.
    Der Darm blutet seit Monaten in unregelmäßiger Stärke.
    Letzte Aussage der Ärzte:
    Tja Frau........ wir wissen nicht mehr, was wir tun sollen, um das Darmproblem zu beheben. Schauen Sie sich bitte auch selbst nach Therapien um.
    Haben Sie einen Tipp ?
    (Österreichische Experten, neue Therapieverfahren etc.
    Die Krebsorganisationen können auch nicht mehr weiterhelfen)
    Herzlichen Dank!


  • RE: Dringend: monatelange blutende Strahlenkolitis


    In Grenzen muesste man sich mit den Beschwerden arrangieren. Leider kann ich der Beschreibung nicht genau entnehmen, wo die Entzuendung sitzt (Rektum, Sigma oder noch weiter oben?). Wenn eine Stelle besonders stark blutet, koennte man sie mit Laser koagulieren. Aber i.allg. ist das nicht erforderlich (und auch mit etwas Risiko verbunden). Etwas Blutabgang von Zeit zu Zeit muesste man eventuell hinnehmen und mit Eisengabe ausgleichen. Eine allgemeine Massnahme, die durchaus hilfreich sein kann, ist die hyperbare Sauerstofftherapie (in Hochdruckkabinen). Da sollten Sie sich mal erkundigen.

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    • RE: Dringend: monatelange blutende Strahlenkolitis


      Sg Herr Prof. Wust!

      Herzlichen Dank!
      Ja, die Druckkammer.......Arzt Nr 1. meiner Mutter empfiehlt sie und macht einen Termin aus und Arzt Nr.2 meiner Mutter sagt ihn wieder ab, weil er es für falsch hält. Ein 3. Arzt hält die Druckammer ebenfalls für interessant, mischt sicher aber nicht ein.
      Zum Darm:
      Der diesbezügliche Spezialist macht meiner Mutter das Leben schwer mit Aussichten wie: " Wenn wir Ihre Darmblutung nicht bald stoppen, bricht die Darmwand durch und wir müssen ihn entfernen". Das zerrt an ihren psychischen Kräften und Nerven.


      LG

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      • RE: Dringend: monatelange blutende Strahlenkolitis


        Viel verkehrt kann man nicht machen mit der hyperbaren Sauerstofftherapie. Es ist eine Chance und daher würde ich eher dafür sein. Wenn die Darmwand perforiert oder stenosiert, müsste man tatsächlich dieses Darmsegment entfernen. Das wäre aber auch möglich. Es ist jedenfalls kein Grund, sich darüber besonders stark zu beunruhigen. Daher muss man die Sache auf sich zukommen lassen.

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        • RE: Dringend: monatelange blutende Strahlenkolitis


          Bei meiner Frau (62Jahre) wurde Krebs am Darmausgang festgestellt und operiert. Anschließend folgte Chemoth. und 32 x Bestrahlung, die stark den Dünndarm verstrahlte. Die Beschwerden werden seit einem Jahr zunehmend stärker. Der Dünndarm ist vernarbt und transportiert nicht mehr. Da die Maß- nahmen im Krankenhaus Hamburg-Rissen die Entzündung und den Engpass nicht beseitigen/reduzieren konnten, wird die heikle Operation des Dünndarm erfolgen. Ob die künstliche Ernährung dann eingestellt werden kann, ist fraglich. Abschließend die Feststellung, daß die Strahlenschäden mit keinem Mittel beseitigt werden konnten und stärker werden. Die hyperbare Sauerstofftherapie war nie Thema. Meines Wissens sind die Kosten nicht unerheblich und werden selten von der Krankenkasse getragen.
          Ich wünsche gute Besserung.

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          • Re: Dringend: monatelange blutende Strahlenkolitis


            Hallo, mein Mann hat auch eine akute Strahlenkolitis nach Bestrahlung bei Prostata-CA. Er bekam vom Proktologen Claversal-Rektalschaum und seit vier Tagen hat es aufgehört zu bluten und die Durchfälle sind auch nicht mehr so massiv. Die Bestrahlungen waren voriges Jahr. Vielleicht hilft dieser Schaum Ihrer Mutter auch. Ich würde es ihr sehr wünschen .
            Viele Grüße J. Spornraft

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