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kleinzelliges Bronchialkarzinom SOS SOS SOS

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  • kleinzelliges Bronchialkarzinom SOS SOS SOS

    Hallo Herr Professor Wust,

    danke für Ihre Antwort, mittlerweile ist mein Vater aus dem Krankenhaus entlassen worden. Nachdem die Ärzte mit der Wasserrestriktion begonnen haben, ging es ganz langsam mit den Werten nach oben. Die Trombozyten sind zwar immer noch etwas zu schwach so das mein Vater am letzten Tag noch Blut-Plasma bekommen hat, aber allmählich geht es hoffentlich bergauf. Gestern war er zur Blutabnahme im Krankenhaus. Die Aussage war ganz O.K. es wäre alles normal. Darauf hin fragte mein Vater wieviel Chemotherapie er noch bekommen würde und man antwortete ihm das würde noch nach einer eingehender Untersuchung des Thorax und der Leber beschlossen werden. Es könnte gut sein das er keine mehr bräuchte. Mein Vater war darauf hin natürlich sehr zufrieden, aber mir hat das einen großen Schrecken eingejagt, da er mit 2 Chemotherapien wohl nicht als gesund gelten kann, sondern im Gegenteil, dass man ihn dann zum Sterben nach Hause schickt. Mein Vater ist erst 61 Jahre jung. Hier noch einmal die Diagnose:

    Bronchialkarzinom mit 4 Mestasten von Stecknadelkopf-Größe bis 1,5 cm groß. Meinen Sie das man da mit 2 x Chemotherapie auskommt ?

    Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen.

    Eva K.


  • RE: kleinzelliges Bronchialkarzinom SOS SOS SOS


    Hallo,

    Bei dieser Krebsart können die Ärzte auch leider nur wenig machen.
    So schlimm sich das auch anhört aber es gibt praktisch niemanden der diese Krebsart länger als 5 Jahre überlebt.
    Selbst wenn man meint man hätte die Erkrankung unter Kontrolle kommt es meist nach einiger Zeit irgendwo im Körper (meist auch im Geirn) wieder zu einer Metastasierung.

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    • RE: kleinzelliges Bronchialkarzinom SOS SOS SOS


      Hallo !

      vielen Dank für die Antwort. Ob Sie es glauben oder nicht, wenn mein Vater wenigstens noch 5 Jahre damit leben könnte wäre ich schon sehr froh. Denn durch die Ärzte hier im Krankenhaus und die Onkologen die meinen Vater behandelt haben, sind sind wir alle in der Familie dermaßen durch die unterschiedlichen Prognosen verunsichert, daß grenzt schon bald an einen Nervenzusammenbruch. Zum Beispiel meinte eine Ärztin, dass mein Vater keine 4 Wochen mehr zu leben hätte. Aber das ist Gottseidank schon über 2 Monate her. Und mein Vater kämpft ganz schön und guckt auch das er wieder zunimmt. Gewichtsabnahme bis jetzt 16 Kilo. Heute hat mein Vater einen Untersuchungstermin zum Röntgen der Lunge und Ultraschallen der Leber + Blutabnahme.
      Wir sind alle schon ganz aufgeregt, ob die 2 Chemos schon etwas gebracht haben, da mein Vater in letzter Zeit sehr viel Schleim ausbricht.

      Also vielen Dank nochmal.

      Eva K.

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