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Frage an Prof. Dr. Wust

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  • Frage an Prof. Dr. Wust

    Sehr geehrter Herr Professor!

    Mein Vater ist vor 10 Wochen an Krebs gestorben.Mich beschäftigt eine Frage.
    Man sagte uns,das die Arterie in der Lunge durch den Tumor geplatzt ist.Er hätte eben auf diese Arterie gedrückt.Und man sagte uns auch,das er nicht hätte leiden müssen,sondern das es sehr schnell gegangen wäre.
    Ich muss dazu sagen,das er 2 Stunden vorher noch mit meiner Mutter telefoniert hat und bei vollem Verstand war.
    Ist es wirklich so,das er nichts gemerkt hat?Musste er wirklich nicht leiden?
    Bitte geben sie mir eine Antwort.Es beschäftigt mich Tag und Nacht.
    Es ist schlimm für mich,das ich nicht bei ihm sein konnte!
    Vielen Dank im voraus.

    Gruß Sabine


  • RE: Frage an Prof. Dr. Wust


    Offenbar hatte Ihr Vater ein Lungenkarzinom. Da ist es gar nicht so selten, dass der Tumor eine größere Arterie arrodiert und der Patient eine Blutung erleidet, an der er schnell verstirbt. Es trifft zu, dass der Tod bei einem Lungenkarzinom manchmal sehr unangenehm sein kann, je nachdem wie sich der Tumor ausbreitet. Das kann Wochen bis Monate dauern. Hier war es wirklich ein schneller und vergleichsweise angenehmer Tod fast aus voller Gesundheit heraus. Eigentlich sollte man froh darüber sein, weil es dem Patienten (aber auch den Angehörigen) einiges Leid erspart hat.

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