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Op? Ja oder Nein?

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  • Op? Ja oder Nein?

    Sehr geehrter Herr Dr. Wust,

    es geht um folgende Diagnose:
    Undiferenziertes, nicht kleinzelliges Karzinom im linken Lungenoberlappen, T3 N3 M0, ED 01/2004 mit kontralateralen LK Metatasen; 3 Zyklen Cisplatin/ Navelbine anschliessend Strahlentherapie 50+16 GY.
    Der Tumor hatte bei ED eine Größe von ca.4x4 cm und ist nun über die Hälfte zurückgegangen. Auch die mediastinalen und hilären LK haben sich verkleinert.
    Zu erwähnen wäre noch, dass ich 40 Jahre alt bin und die beiden Therapien sehr gut überstanden habe- kein Gewichtsverlust, kaum Nebenwirkungen- ich fühle mich inzwischen deutlich besser als bei Diagnosestellung und habe bei der Lungenfunktionsprüfung einen "altersentsprechenden Normalbefund".
    So, nun meine eigentliche Frage:
    Ich hatte aufgrund des guten Ansprechens auf die Radio/ Chemotherapie eigentlich gehofft, der Tumor würde nun als "operabel" eingestuft werden. Meine behandelnder Onkologe spricht nun aber nicht unbedingt eine erhoffte Empfehlung für eine OP aus, sondern formuliert dies so:"...ist eine operative Sanierung zu erwägen. Ein solches operatives Vorgehen kann allerdings nur als Einzelfallentscheidung ohne Untermauerung durch wissenschaftliche Studien in diesem Fall eines sehr jungen Patienten vertreten werden".
    Was sollte denn passieren, dass das Ursprungsstdium
    III b nach der Radio/ Chemo Therapie als "operabel" eingestuft wird? Ich habe es bisher so verstanden, dass insbesondere durch das Vorhandensein der kontralateralen LK Metastasen eine OP nicht angeraten war. Wenn diese nun nach der Strahlentherapie ( in 5 Wochen folgt das nächste CT ) nicht mehr vorhanden oder deutlich zurückgegangen wären und der eigentliche Tumor auch nicht gegen eine OP sprechen würde, sollte man dann operieren? Welche Voraussetzungen sollten gegeben sein, damit die Prognose für eine OP günstig wäre?
    Wie ist Ihre Meinung?

    Besten Dank für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

    StefanF