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Tumor im Dünndarm

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    Hallo,

    ich möchte Ihnen kurz mein Problem schildern, da ich dringend einen Rat benötige.

    Seit ca. 3 Wochen leide ich unter recht seltsamen Beschwerden im Magen-/Darm-Bereich. Es fing mit leichten Bauchschmerzen/ leichter Übelkeit und einem gewissen Krankheitsgefühl an, wie man es von einer leichten Darmgrippe kennt (außer, dass ich kein Fieber hatte). Mein Hausarzt diagnostizierte jedoch zunächst einen Darm-Infekt.

    Da die Beschwerden nicht nachließen, wandte ich mich schließlich an einen Internisten/ Gastroenterologen, der mir dann auch gleich das volle Programm verordnete. Das Ergebnis: Sono oB, Gastro oB, Labor oB (außer CRP bei 1,0), Urin oB, hämoccult oB.

    Er sagte, vermutlich sei es Reizmagen/ Reizdarm aber zur Sicherheit wolle er noch eine Koloskopie machen. Diese steht nächste Woche an. Meine Symptome haben sich aber inzwischen wieder etwas verändert und ich bin mir eigentlich fast sicher, dass der Dickdarm in Ordnung ist.

    Momentan sieht es so aus: Keine Bachschmerzen jedoch zwei sehr druckempfindliche Stellen rechts und links vom Bauchnabel (habe das Gefühl es sind die Muskeln aber ich weiß nicht, woher ich Muskelkater haben könnte), Stuhl etwas weich aber gut geformt und farblich nicht auffällig, Blähungen, stets ein wenig Mundtrockenheit (bereits seit 3 Wochen), ein seltsames Brennen/ Drücken im linken Beckenbereich (seit heute).

    Nun habe ich Angst, dass es vielleicht ein Dünndarmtumor sein könnte (da dieser ja in der Bauchmitte verläuft,) und, dass man bei der Kolo nichts findet und mich dann wieder nach Hause schickt. Und gerade bei Tumoren im Darmbereich hängen ja die Heilungsaussichten ganz entscheidend vom Stadium ab. Ich bin echt ratlos.

    Nach dieser langen Tirade nun meine Fragen:
    Muss ich mir sorgen machen und sollte ich auf einer Untersuchung des Dünndarms bestehen, wenn die Kolo nichts zu Tage bringt?
    Welche Methoden gibt es dazu?

    Ich muss noch erwähnen, dass ich 34 bin und mir sämtliche Ärzte gesagt haben, dass es eher unwahrscheinlich ist in diesem Alter einen Darmtumor zu entwickeln, geschweige denn einen Dünndarmtumor, der wohl noch viel seltener ist.

    Interessanterweise habe ich neulich eine Statistik des RKI gesehen, in der just im Altersbereich zwischen 30-34 Inzidenzen von Dünndarmtumoren aufgeführt sind und danach bis zum Alter von 50 diese Erkrankung in Deutschland fast überhaupt nicht mehr auftritt.

    Ich würde mich über jeden Rat/ jede Antwort freuen.
    Liebe Grüße
    morphy