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Speiseröhrenkrebs meines Vaters

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  • Speiseröhrenkrebs meines Vaters

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Juni 2003 wurde bei meinem Vater Speiseröhrenkrebs diagnostiziert, Anfang Juli 03 wurde er operiert. Es wurde die gesamte Speiseröhre nebst einem Teil des Magens entfernt (alle Krebsgeschwüre wurden vollständig entfernt, der Krebs war gut operabel). Mein Vater hatte darauf ca. 25 kg abgenommen, die erste Zeit, besonders die Nahrungsaufnahme, waren erschwert etc. Seitdem hat er in regelmäßigen Abständen Kontrolluntersuchungen. Letzten Freitag waren das erste Mal wieder Tumormarker in seinem Blutbild erhöht. Mein Vater (erst 50 Jahre alt) ist weder Alkoholiker noch Raucher, litt allerdings jahrelang unter starkem Sodbrennen. Er ist ein chronisch nervöser Mensch und ihm fällt es sehr schwer die Krebserkrankung zu verarbeiten. Jetzt steigt in unserer Familie wieder die Angst auf, daß er doch wieder Rezidivgeschwüre hat oder Metastasen, alle CT und Sonos sind aber ok. Meine Frage wäre, hat man mit solchem Krebsleiden eine langfristige Überlebenschance? Was sagen erneute Tumormarker aus? Mein Vater hängt sehr an seinem Leben, er ist gerade erst Opa geworden, ich weiß einfach nicht mehr weiter. Gibt es Hoffnung???

    Vielen Dank für Ihre Anwort.
    MfG


  • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


    Hallo Silvero,

    Hoffnung sollte man immer haben so lang ein Mensch lebt.

    Bei meinem Papa wurde Jan.02 Speiseröhrenkrebs festgestellt auch ohne Metas.
    ER wurde im Feb.02 operiert.
    Er hatte mehrere Komplikationen aber sie waren nicht von der OP sondern vom allgemein Zustand meinens Vaters.

    Richtig beschwerdefrei war mein Vater in den 2 Jahren nie.er war im Nov.03 zur Ktr.UT..es war alles ok.

    Dann bekam er im Dez. Beschwerden,wie Heiserkeit und Husten.

    Im Januar04 wurde dann festgestellt,das er ein Rezidiv hat mit Lungenmetas.

    Und am Montag ist er mit 59 Jahren verstorben,mein Vater hing auch an seinem Leben,er konnte auch nicht loslassen.


    So wie ich es bisher mitbekommen und auch selber erfahren müssen.

    Ist dieser Krebs sehr agressiv und meistens endet es nicht gut.

    Ich wollte Dir keine Angst machen und Wunder gibt es imm er wieder.


    Ich wünsche Dir und deinem vater alles gute

    Liebe Grüße
    Ela

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    • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


      Hört sich ja sehr nett an dein Beitrag, aber ich finde er ist alles andere als einfühlsam.

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      • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


        Hallo,
        Sorry, aber és handelte sich bei ela um einen individuellen Erfahrungsbericht. Auch ich habe bei meinem Vati die gleiche Erfahrung gemacht. Allerdings gibt es auch bei dieser Krebsart Ausnahmefälle, wenn auch selten. Gib die Hoffnung nicht auf, Diese Art von Krebs gilt allgemein als sehr agressiv, aber wenn bei deinem Vati bis jetzt alles einigermassen in Ordnung ist, dann gib die Hoffnung nicht auf.
        Viel Glück
        Angela

        12345678910 schrieb:
        -------------------------------
        Hört sich ja sehr nett an dein Beitrag, aber ich finde er ist alles andere als einfühlsam.

        Kommentar



        • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


          Aber so sehr den Teufel an die Wand malen, daß hilft dem Fragesteller sicher überhaupt nicht.
          Nach dieser Antwort ist so jemand sicher erstmal total fertig mit den Nerven, wahrscheinlich total grundlos.
          Das einzigste was manchmal noch Mut macht ist doch die Hoffnung, und nach so einer Antwort ist die doch total begraben.

          Naja, daß wäre bei mir so, vielleicht gibt es ja Menschen, bei denen das anders ist.

          Kommentar


          • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


            hallo 12345678910

            ich weiß nicht was du an meinem bericht "nett" findest!

            Ich habe silvero,nur eine ANtwort auf seine frage gegeben,und die aussichten bei diesem Krebs sind nicht grad sehr toll,dass kannst du selber hier bei medicine worldwide nachlesen.

            ich wollte niemanden runterziehen oder keine hoffnung mehr machen.
            es gibt immer wieder welche die diesen krebs besiegt haben.
            meinem vater ging es die letzten monate sehr schlecht und obwohl man uns sagte,er kann nicht geheilt werden haben wir die hoffnung niemals aufgegeben.

            ich möchte auch nicht weiter mit dir darüber diskutieren und ich weiß auch nicht,ob du dich schon über diese art von Krebs informiert hast.

            Lieber Silvero,
            ich wünsche dir und deinem vater alles Gute.

            Ela

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            • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


              Hallilo,

              vielen Dank für eure Beiträge. Natürlich bin ich Ela nicht böse über ihren Beitrag, ich habe schon verstanden, daß es sich um einen Erfahrungsbericht handelt und mir hat es eher eine neue Blickrichtung gegeben - ich bin mit dieser Erfahrung nun einmal nicht alleine!!! Mein Vater war im übrigen am Freitag zur Gastroskopie, die Speiseröhre ist erst einmal unauffällig, was die Biopsien sagen, wissen wir erst kommende Woche. Ich bin einfach voller Hoffnung, daß wir mit meinem Vater noch ein paar schöne Jahre haben werden und meine Tochter noch etwas von ihrem Opa hat. Sie ist erst 9 Monate alt und sie hat nämlich nur noch einen Opa, der Vater meines Mannes ist bereits vor 3 Jahren - auch erst mit 50 Jahren - verstorben! Ich werde euch die nächsten Tage berichten, wie die Befunde ausgefallen sind und bin froh, daß ich mit euch - wenn auch anonym - darüber reden kann, denn ich glaube, daß ich meine Eltern mit meiner Angst nur noch mehr belasten würde.

              Seit gedrückt und ganz lieb gegrüßt,
              Verena

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              • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


                Ich habe nie behauptet, daß ich mich über diese Art von Krebs informiert habe.

                In meinem Beitrag ging es überhaupt nicht um die Krankheit sondern um Feingefühl für andere Menschen.

                Kann ja sein, daß das eine sehr aggressive Krebsart ist, aber muß man jemanden, der so in Not ist und hofft und hofft und hofft, so etwas so direkt vor den Kopf knallen und damit alle Hoffnung begraben ?

                Ich finde, daß man einen Erfahrungsbericht mit einem so schrecklichem Ende hier nicht jemanden erzählen braucht, der noch voller Hoffnung ist. Wenn es bei Silvero auch schon so weit wäre, dann würde dieser Erfahrungsbericht sicher sehr viel helfen damit fertig zu werden.

                Naja, mich würde so etwas auf jeden Fall total fertig machen, ich wäre am Ende mit dem Nerven, aber vielleicht geht es ja anderen Menschen anders.

                Kommentar


                • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


                  Hallo silvero,
                  vergiss den Schmarrn von der Nummer 12345678910!!

                  Ich bin selbst von Speiseröhrenkrebs betroffen (1993!!).
                  Falls du Informationen von mir willst, melde dich bei mir!

                  Viele Grüße

                  Kommentar


                  • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


                    Warum ist das Schmarrn?

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                    • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


                      Hallo Grünberger,

                      sorry für die Anrede, aber ich kenne deinen Namen ja nicht.

                      Bei meinem Vater wurde vor 3 Wochen die Diagnose Speiseröhrenkrebs festgestellt. Am Donnerstag muss er ins Krankenhaus und die OP wird voraussichtlich am 7. oder 8. Juni sein. Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mir deine Erfahrungen mit dieser Krankheit mitteilen würdest. In verschiedenen Foren habe ich mich schon über die Krankheit informiert, aber weiß eigentlich sehr wenig darüber.

                      Wir sind alle total fertig und ich habe so große Angst, dass mein Vater das alles nicht überlebt. Die Ärzte sagten zwar, dass er gute Chancen hat, weil es wohl noch im Anfangsstadium ist. Der Tumor hat eine Größe von 18 mm und 7 mm Tiefe. Metastasen wurden bisher keine weiteren gefunden.

                      Für eine Antwort wäre ich dir sehr dankbar. Du kannst mir auch gern auf meine Emailadresse: schneider6369@web.de schreiben.

                      Für dich alles Gute!

                      Viele Grüße
                      Viola

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                      • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


                        Hallo Ela68,
                        jeder weiß das man die augen vor der realität nicht verschliessen darf, aber ich muss mich 12345678910 anschliessen.... In so einer Situation ist es das schlimmste wenn man mit solchen aussagen konfrontiert wird... das nimmt jedem die hoffnung... fühl dich nicht angegriffen, dafür ist das thema zu wichtig. da du ja auch eine angehörige bist weißt du wie wichtig positive aspkete sind!!! (egal wie klein sie sind). Für jede Familie ist es ein schlag ins gesicht wenn ein angehöriger erkrankt... viele menschen wenden sich an dieses forum um hilfe zu suchen oder einfach nur um sich mitzuteilen... wir sollten die, die im moment in dieser not sind nicht direkt mit einem faustschlag begrüssen...

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                        • RE: Speiseröhrenkrebs meines Vaters


                          Herr Grünberger,
                          wie ich Ihrem Beitrag entnommen habe sind Sie seit 1993 an Speiseröhrenkrebs erkrankt oder seitdem hoffentlich beschwerdefrei. Bei meinem Vater wurde die Diagnose im Dezember gestellt; OP folgte im Januar. Bei seiner ersten Nachuntersuchung hat man wahrscheinlich ein Rezidiv festgestellt; Testergebnisse liegen aber noch nicht vor. Da mein Vater nur wenige Gleichgesinnte kennt würden ihm Ihre Erfahrung sicher hilfreich sein. In eine Selbsthilfegruppe möchte er nicht. Gerade für uns Verwandten ist es in solch einer Situation schwierig demjenigen angemessen zu helfen und ihn zu unterstützen. Auch hier wäre ich für Ihren Rat dankbar.

                          Meine E-mail Adresse lautet: Nadine_Bischof@gmx.de

                          Zu allen anderen möchte ich sagen: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Also macht Euch hier nicht gegenseitig fertig.

                          Gruß, NaSuBi

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