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An Prof. Dr. Wust: Fluorouarcil 5-FU

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  • An Prof. Dr. Wust: Fluorouarcil 5-FU

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,
    bei meinem Vater besteht ein Verdacht auf Neuerkrankung (Speiseröhrenkrebs; verdickung der OP Schnittstelle sowie Vergrößerung der Lymphknoten von 0,7 auf 2,2 cm). Ab kommender Woche soll er eine Chemotherapie mit o.g. Medikament beginnen. Er ist Herz-Kreislauf Patient. Mein Vater hat sich noch nicht zu 100% entschieden, möchte zunächst die Nebenwirkungen klären. Wie könnten diese aussehen und wie effektiv ist diese Methode?
    Ich habe von einer speziellen Strahlentherapie in der Charité gehört. Können Sie mir hierzu mehr sagen?

    Herzlichsten Dank im Voraus!


  • RE: An Prof. Dr. Wust: Fluorouarcil 5-FU


    Die Chemotherapie mit 5-FU ist relativ gut verträglich. Allerdings ist die Effektivität nicht so hoch. Man wird das Wachstum für einen Zeitraum aufhalten. In einigen Fällen kommt es auch zu sehr gutem Ansprechen. Man kann den Bereich des Re-zidivs auch bestrahlen. Das kann man mit einer konventionellen Technik (konformal mit Multileaf-Kollimator) tun. Ich weiss nicht, welche spezielle Bestrahlung gemeint sein soll. Eine Bestrahlung kann man im Anschluss an die Chemo durchführen, wenn diese nicht mehr ausreichend anspricht (eventuell auch parallel). Da aufgrund des LK-Befalls eine weitere Ausbreitung befürchtet werden muss, ist eine Chemo-therapie sicher angebracht.

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    • RE: An Prof. Dr. Wust: Fluorouarcil 5-FU


      Herr Prof. Dr. Wust, meine Schwiegermutter ist an einem Hirntumor erkrankt .
      Untersuchungsgut: Hirntumor links temporoparietal. Neuroradiologisch höhergradiges Gliom. Stereotaktische Biopsie.
      Die Klassifikation: Glioblastoma multiforme(WHO-Grad 4)
      Gibt es hier eine Möglichkeit zur Therapie.
      Mfg
      Al. winkler

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