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Speisröhrenkrebs

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  • Speisröhrenkrebs

    Hallo,

    mein Großvater ist an Speiseröhrenkrebs erkrankt. Meine Frage
    ist, wie hoch das Risiko bei mir und meiner Familie ist ebenfalls daran zu erkranken ? und ob diese Art von Krebs auch vererbt werden kann?. Ich leide seit fast 2,5 Jahren häufig an Sodbrennen ( Streßbedingt ) habe eine Magenspiegelung machen lassen jedoch ohne Befund. Für ein paar Tips oder Hinweise wäre ich sehr Dankbar.

    TIMO


  • RE: Speisröhrenkrebs


    Hi TIMO,

    Wie soeben in einem anderen Artikel bechrieben, ist mein Großvater vor 20 Jahren an Speiseröhrenkrebs erkrankt, er hat allerdings leider nicht überlebt. Doch wie gesagt, das war vor 20 Jahren.

    Ein Hauptfaktor für Speiseröhrenkrebs ist sicherlich ein Reflux, also Sodbrennen. Da das aber ein großer Faktor ist, ist die genetische Disposition - also die Vererbung - eher zweitrangig und zu vernachlässigen.

    Liebe Grüße & viel Glück,

    Flughans

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    • RE: Speisröhrenkrebs


      Übermäßiger Nikotin- und Alkoholgenuss sind ebenfalls große Risikofaktoren. Also am besten komplett lassen, wenn Du sowieso schon unter Sodbrennen leidest. Lass Dich am besten regelmäßig untersuchen.

      Gruß, NaSuBi

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      • RE: Speisröhrenkrebs


        Wer hat Erfahrungen mit Speiseröhrenkrebs? Bei meinem Vater wurde es am Dienstag diagnostiziert. Es handelt sich um ein Plattenepithelkarzinom. Er hatte Schluckbeschwerden und Schmerzen unter dem Brustbein. Weitere Untersuchungen werden gemacht. Wäre schön, wenn mir jemand seine Erfahrungen mitteilen könnte. Vielen Dank!

        Gruß Natalie

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        • RE: Speisröhrenkrebs


          Hallo Natalie,
          was es genau ist, kann ich Dir auch nicht sagen. Nur soviel, sie machen etwas 2/3 aller Geschwülste der Speiseröhre aus (Zitat Deutsche Krebshilfe) -> besorge Dir den "Blauen Ratgeber" der Deutschen Krebshilfe (kostenlos), dort steht alles drin, was man wissen sollte.

          Bei meinem Vater ist dieser Krebs letztes Jahr im Dezember festgestellt worden (unterer Speiseröhrenabschnitt). Auch bei ihm begann es schleichend mit hier und da mal Schluckbeschwerden. Als diese häufiger auftraten, ist er zum Arzt und es wurde eine Spiegelung sowie eine Gewebeentnahme durchgeführt.
          Dann ging alles sehr schnell: am 02. Januar wurde er operiert. Hierbei haben Sie ihm den unteren Teil der Speiseröhre sowie den oberen Teil des Magens entfernt und den Magen "hochgezogen". Hierbei wird ein Schnitt längs der rechten Rippen sowie ein Bauchschnitt durchgeführt....Die OP ist gut verlaufen. Er hat stark abgenommen (von knapp 80 kg auf 62 kg); ist ja auch klar, wenn man nichts essen kann.

          Bei seiner ersten Nachuntersuchung letzte Woche haben Sie höchstwahrscheinlich eine Neuerkrankung an der Speiseröhre entdeckt (ist bei dieser Art von Krebs sehr häufig der Fall). Ab nächster Woche bekommt er Chemo.

          Bitte halte mich doch auf dem Laufenden, wie es mit deinem Vater weitergeht.

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          • RE: Speisröhrenkrebs


            Hallo NaSuBi,

            danke für deine Antwort. Es hat mich sehr gefreut.

            Mein Vater hat nun fast alle Untersuchungen hinter sich. Morgen wird noch eine Bronchoskopie gemacht und wir hoffen, dass da nichts gefunden wird. Der Arzt sagte uns, dass mein Vater noch mal Glück hatte, da der Tumor noch sehr klein ist und in diesem Stadium normalerweise noch gar keine Schmerzen verursacht. Ich hoffe nur, dass das auch wirklich so ist. Bisher wurden noch keine weiteren Metastasen gefunden. Übernächste Woche soll er operiert werden. Ich habe solche Angst davor. Aber da müssen wir jetzt durch. Es ist so schlimm, wenn man so hilflos zusehen muss.

            Mein Vater ist aber guter Dinge. Er geht davon aus, dass er wieder ganz gesund wird. Das ist ja schon mal gut, dass er sich nicht aufgibt.

            Ich werde dir weiter über meinen Vater berichten.

            Deinem Vater wünsche ich alles Gute und gute Besserung. Ich hoffe, dass es ihm bald wieder besser geht.

            Liebe Grüße
            natalie

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            • RE: Speisröhrenkrebs


              Hallo Natalie,
              ich kann verstehen, dass Du vor der OP Angst hast. Die Sterberate bei dieser OP ist allerdings gering. Aber natürlich bleibt immer ein Risiko. Ich kann Dir nur in sofern Hoffnung machen, dass mein Vater die OP sehr gut überstanden hat (und er war aufgrund seiner Herz-Kreislauf-Erkrankung ein Risikopatient). Ihr solltet nur darauf achten, dass er mit gutem Gewicht in die Klinik kommt. Mein Vater hat bis heute ca. 20 kg abgenommen und steht nun vor der Chemotherapie und ist sehr schwach. Da anzunehmen ist, dass auch Dein Vater eine Nachbehandlung braucht, sollte er auf jeden Fall nochmal ordentlich "Reserven" anlegen, damit er für die künftige Behandlung auch gestärkt ist.

              Gruß, Nadine

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              • RE: Speisröhrenkrebs


                Hallo natalie,
                ich bin selbst von Speiseröhrenkrebs betroffen (1993!!!)
                Die Operation wurde ca. 1984/85 erfunden und bis heute deutlich verbessert. Falls irgendwelche Fragen sein sollten, könnt ihr euch bei mir melden!
                Gruß Sepp

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                • RE: Speisröhrenkrebs


                  Hallo Nadine und Sepp,

                  sorry, aber da ich mich hier in dem Forum noch nicht so richtig auskenne, habe ich vergeblich versucht die Beiträge wiederzufinden.

                  Heute hat es endlich geklappt.

                  Der OP-Termin meines Vaters ist voraussichtlich kommenden Dienstag. Operiert wird er an der Uni-Magdeburg. Nach anfänglichen Zweifeln denke ich, dass er dort gut aufgehoben ist. Da mein Vater vor ca. 25 Jahren schon eine Magen-OP hatte und ihm damals ein Stück vom Magen entfernt wurde (war damals gutartig, also kein Krebs), ist noch nicht klar wie die OP jetzt durchgeführt wird. Wenn ein Magenhochzug nicht in Frage kommt, dann wird ein Stück vom Darm eingesetzt.

                  Ja, wir können jetzt nur hoffen, dass alles gut verläuft. Meine Angst steigert sich zur Zeit ins Unermessliche. Aber ihr wisst ja selbst wie das ist.

                  Euch wünsche ich eine schöne Woche und ich werde weiterhin über meinen Vater berichten.

                  Liebe Grüße

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                  • Speisröhrenkrebs


                    Hallo, mein Vater(geb1940) wurde 2001 operiert, er hatte im unteren Drittel ein BarrettCa.er hatte ca. 20 Jahre lang immer Sodbrennen; ich kenne ihn eigentlich nur mit den bekannten Arzneisachen gegen Sodbrennen.
                    Jedenfalls ist die OP im großen und ganzen erfolgreich verlaufen, er kann ALLES essen und trinken. Normal große Mengen und auch noch den Nachtish dazu, allerdings muss der sich dann sofort hinlegen, da er zu Bauch/Darmkrämpfen neigt und dann echte Schmerzen hat, aber nur eine Stunde oder so, wenn er sich legt hat er nichts oder wenig Probleme.
                    Jetzt sind aber nach einiger Zeit wieder die blöden Sodbrennen Probleme aufgetaucht und die sind immer massiver werdend.
                    Er hat Angst, das er noch wo Krebs bekommt... Was kann mein VAter machen.???
                    Danke für die Antwort.
                    Elke

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