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Atemnot

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  • Atemnot

    Sehr geehrter Herr Professor!

    Ich schätze ihre ehrlichen Antworten,die die mir bisher gegeben haben.Deshalb habe ich noch mal eine Frage.
    Mein Vater,Kehlkopflos und jetzt Lungenkrebs mit Metastasen in der Hüfte (weitere evtl. Metastasen werden nicht untersucht,aus welchen Gründen auch immer),hat zwischendurch starke Atemnot.Er hat das Gefühl zu ersticken.Ein Sauerstoffgerät wollen die Ärzte nicht bewilligen.Was gibt es noch für Alternativen,ihm das Atmen leichter zu machen?

    Vielen Dank im voraus für ihre Antwort!

    Mit freundlichen Grüßen Sabine


  • RE: Atemnot


    Es gibt eine Reihe medikamentöser Maßnahmen mit Kortikoiden, Bronchodilatoren (z.B. Euphyllin), beruhigenden Medikamenten und Opiaten (die den Atemantrieb und damit die subjektive Atemnot reduzieren). Was im einzelnen eingesetzt wird, muss der behandelnde Arzt entscheiden – das hängt von Details ab. Auch Atemgymnastik ist hilfreich. Sauerstoff wäre nur eine von vielen Maßnahmen bei Unterversorgung (sog. Hypoxie). Ob das hier sinnvoll ist, vermag ich aus der Ferne nicht zu sagen. Aber eine Sauerstoffflasche mit Anschlusssystem und Nasensonde sollte doch erschwinglich sein.

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    • RE: Atemnot


      Was sind das denn für Ärzte, die einem Patienten ein gängiges Hilfsmittel verweigern?

      <kopfschüttel>

      Einer meiner Chefs hatte so ein Gerät zu Hause in der betreffenden Phase seiner Lungenkreberkrankung, mit Nasenschlauch oder wie das heißt. Damit war es ihm möglich, einigermaßen durchzuatmen. Wie das später im Krankenhaus ausgesehen hat, weiß ich nicht, weil ich ihn dort nicht aufgesucht habe. Aber ich denke, es dürfte selbstverständlich sein, dass man die offensichtlichen Nöte des Patienten berücksichtigt. Frage doch mal bei der Krankenkasse nach, welchen Nachweis Du erbringen musst, damit sie diese Gerätschaften zur Verfügung stellt. Wenn die Krankenkasse es definitiv ablehnt, dann frage nach dem Weg, privat an ein solches Gerät zu kommen. Wie Prof. Wust schon sagte, es kann ja nicht die Welt kosten...

      Viele Grüße und alles Gute!

      Anke

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      • RE: Atemnot


        Danke liebe Anke!Ich werde deinen Rat,zur Krankenkasse zu gehen gleich morgen befolgen.Und danke für die guten Wünsche,die können wir sehr gut gebrauchen!

        Liebe Grüße Sabine

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        • RE: Atemnot


          Hallo auch,

          was hat die Krankenkasse gesagt?

          Grüße
          Anke

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          • RE: Atemnot


            Hallo Anke!

            Danke der Nachfrage.Die KK meint,wenn der Arzt ein Sauerstoffgerät nicht verschreibt,wird es schon seine Richtigkeit haben.Weil so ein Ding nun mal nicht für jeden Lungenkrebskranken von Nützen sein kann.Das zu entscheiden müsste ich schon den Ärzten überlassen.
            Werde morgen noch mal mit dem Arzt sprechen und nach dem Grund fragen,warum er keines bekommt.
            Vielleicht ist es ja wirklich für ihn nicht gut.
            Was bleibt uns adreres,als den Ärzte zu vertrauen.
            Das sein Krebs nicht heilbar ist,wissen wir ja.
            Ist ja schon eine mittlere Katastrofe für ihn einen Rollstuhl zu bekommen.Dauert ca. 2-3 Wochen bis er bewilligt wird.(Wenn er dann bewilligt wird).

            Viele Grüße Sabine

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            • Kostendämpfung?


              Diese Frage stellt sich mir gerade.
              Ich bin ein wenig enttäuscht über diese Auskunft.

              Drücke euch weiterhin die Daumen, dass ihr eine Möglichkeit findet, die Atemnot für den Betroffenen (und euch) erträglich zu gestalten.

              Immernoch kopfschüttelnd
              Anke

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