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Gallenblasenkrebs

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  • Gallenblasenkrebs

    Sehr geehrter Prof. Dr. Wust,
    mein Onkel hat im Dezember 2003 die Diagnose von Gallenblasenkrebs (Ein - und ausgang) und Metastasen an der Leber. Die Chemo wurde nur ein einziges mal durchgeführt, da er zu schwach ist. Nun wurde gestern festgestellt, das sich in der Leber Wasser gebildet hat. Habe mir schon Infos gesucht, ob Heilungschancen bestehen? Leider nicht mit positiven Erfolg. Da mein Onkel aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, meine Frage, hat man in einer speziellen Therapie bzw. Klinik bessere Möglichkeiten zur Schmerzlinderung bzw. Heilung?
    Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Katja

  • RE: Gallenblasenkrebs


    Wenn schon im Dezember der Allgemeinzustand zu schlecht war für die Chemotherapie, dann ist es jetzt sicher nicht besser geworden. Bei einem metastasierenden Tumor kommen aber andere Therapieverfahren nicht in Betracht. Jetzt kann man nur symptomatisch behan-deln. Lassen Sie Ihrem Onkel ruhig etwas Hoffnung, aber Sie sollten wissen, dass die Prog-nose recht ungünstig ist (das sollten Sie aber so dem Onkel nicht sagen).

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    • RE: Gallenblasenkrebs


      Vielen Dank für die schnelle Beantwortung. Zwei Fragen habe ich noch. Ich habe von einer Wärmetherapie gehört, was verbirgt sich dahinter? Oder hat es keinen Sinn mehr, jegliche Therapien anzufangen. Wie lange sind die Überlebenschancen?

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      • RE: Gallenblasenkrebs


        Guten Tag,

        meiner Mutter (80 J.) wurde im September vergangenen Jahres die chronisch entzündete Gallenblase mit vielen Steinen entfernt. Trotz der darauffolgenden Diagnose "bösartig" ging es ihr peu à peu besser, bis vorgestern. Da war sie plötzlich gelb geworden und hatte nachts Schmerzen. Ich hab sie dann gestern ins Krankenhaus gebracht und da wurde ein Verschluss festgestellt. Sie soll nun morgen einen Schand gesetzt bekommen an der Stelle, wo der Verschluss sein soll.
        Meine Mutter will das nur sehr ungern machen lassen. Gäbe es denn eine Alternative? Die Ärzte sagten, ohne diesen kleinen Eingriff würde die Gallenflüssigkeit nicht abfliessen. Ihre Leberwerte seien sehr schlecht, der Urin ist rot. Der bekannte Juckreiz quält sie auch. Heute, nach der Infusion gestern, geht es ihr gut, wie sie sagt, und deswegen meint sie, dass der Eingriff morgen unnötig ist.

        Ich würde ihr natürlich auch gerne den Eingriff ersparen.
        Die Zeit ist jetzt natürlich sehr knapp, aber generell würde mich Ihre Antwort sehr interessieren.

        Mit freundlichen Grüßen
        Romy Zeiler

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