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Gebärmutterschleimhaut nach Tamoxifen

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  • Gebärmutterschleimhaut nach Tamoxifen

    Sehr geehrter Herr Professor Wust,
    bilden sich die durch Tamoxifen entstandenen Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut (inzwischen 10mm) nach Absetzen von Tamoxifen wieder zurück, sodass ein Absetzen von Tamoxifen anstelle einer Ausschabung nach drei Jahren Einnahme vielleicht doch zu erwägen ist?

  • RE: Gebärmutterschleimhaut nach Tamoxifen


    Wenn der (östrogene) Wachstumsreiz entfällt, sollte es auch wieder zu einer Abnahme der Schleimhaut kommen. Das müsste man sehen, aber es besteht sicher Aussicht darauf. Es bleibt aber abzuwägen, ob das Absetzen (von Tamoxifen) nicht auch Risiken beinhaltet. Dazu kann ich nichts sagen (wegen fehlender Information).

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    • RE: Gebärmutterschleimhaut nach Tamoxifen


      Mamma-Ca war invasiv ductal, invasiv lobulär, 2cm, 100%ERpos, 70%PRpos, Lymphknoten tumorfreil, Segmentresektion und Bestrahlung vor 3 1/4Jahren, bislang kein Rezidiv, keine Metastasen. Seit 2 1/2 Jahren grüner und grauer Star (unter Kontrolle) Alter 67.

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      • RE: Gebärmutterschleimhaut nach Tamoxifen


        Nachtrag: G 2-3

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        • Zusatzfrage


          Macht es in meinem Fall nicht vielleicht doch Sinn, wenn man denn schon mal 5 Jahre durchhalten sollte, auf Aromatasehemmer/Arimidex (vielleicht sogar statt Ausschabung, auf jeden Fall aber anschließend) umzusteigen?

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          • RE: Zusatzfrage


            Die adjuvante Therapie sollte 5 Jahre dauern (Empfehlung der Leitlinien). Weder zu einem Ersatz noch zu einem Umstieg auf Aromatasehemmer gibt es Studien, aber man kann es im individuellen Fall sicher erwägen. Das ist vielleicht nach Abwägung aller Dinge ganz vernünftig (oder Sie ringen sich doch durch zu einer Abrasio).

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