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noch einmal zum Problem meiner Mutetr

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  • noch einmal zum Problem meiner Mutetr

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    ich bedanke mich recht herzlich für Ihre schnelle Antwort.
    Sind denn leicht oder mäßig erhöhte Leberwerte nach einem sehr kleinen aber kantigem Gallenstein und evtl. Gallengries noch mehr als 14 Tage nach einer Gallen-Laparoskopie normal?
    Sie hat aber immer noch meist rechts, im Gebiet der Galle/Leber , mehrmals am Tag über Stunden ein leichtes Ziehen im Oberbauch, was sich , wenn auch nicht jeden Tag, meist nachts zu einer Art Krampfen verändert. Dabei strahlen die Schmerzen auch mitunter nach links aus und in den Rücken, auch bis Richtung Schulter. Sie sind ähnlich denen vor der Gallen OP.
    Durch die ERCP Untersuchung wurden aber Konkremente u.a. in den Gängen ausgeschlossen.
    Die Bauchspeicheldrüse scheint ebenfalls völlig intakt, auch die Werte. Der Magen- und Zwölffingerdarm ist o.B. Stuhlgang, außer dass sie fast 10 Tage keinen hatte nach der Gallen OP, normal, Urin auch o.B.
    Aber appetitlos, müde...was aber auch mit dem KH selbst oder der Belastung liegen könnte.
    Nach der Steinentfernung müssten die Schmerzen und Leberwerte doch gleich weg sein.
    Könnten Nerven verletzt worden sein? Aber dann wären die Beschwerden doch sicher gleichbleibend.
    Wenn sie schmerzfrei ist, mit oder ohne Imbun, sieht sie sehr gesund aus.
    Vielleicht haben Sie eine Idee, ist Ihnen in der Literatur oder in der Praxis schon einmal so ein Fall untergekommen..
    Vielen Dank.
    B. Richter

  • RE: Zusatz


    Hallo noch einmal. Im CT wurden unklare Entzündungsherde in der Bauchspeicheldrüse entdeckt. Sie müssen noch abgeklärt werden durch MRT evtl. Biopsie.
    Das heißt doch nichts Gutes....Dann kommen die schlechteren Leberwerte also doch davon, Metastasen? Konnte man mit Ultraschall, eienr Übersichtsaufnahme und der ERCP nicht feststellen, dass etwas an der Bauchspeicheldrüse ist? Kann denn nicht festgestellt werden durch die CT, ob es Krebs oder eine Entzündung ist? Meiner Mutter sagte man, dass man hofft, es ist etwas Gutartiges, es würde schon eher so aussehen. Ich denke, das ist eher eine Beruhigung, denn Entzündung oder Krebs und Metastasen, das sieht doch sicher völlig anders aus im CT. Und die Beschwerden sind typisch Bauchspeicheldrüse. das hätte man schon eher erkennen müssen. Die Amylase/Lipase-Werte waren aber soweit i.O....
    Auch das sie weiterhin Essen bekommt spricht doch eher für einen hoffnungslosen Fall?

    Kommentar


    • RE: Zusatz


      Es ist unwahrscheinlich, dass ich mehr weiß als die behandelnden Ärzte. Nach Cholezystektomie sind durchaus Beschwerden möglich: Galletransportstörungen, Abflußstörungen (auch ohne Stein) – man hat das früher als Postcholezystektomiesyndrom zusammengefaßt. Manchmal kann man auch einen (kleinen) Stein übersehen, obwohl das in der ERCP eher selten geschieht. Natürlich können da auch gewisse Enzyme erhöht bleiben oder verzögert abfallen. Oberbauchbeschwerden können auf diese Weise persistieren.
      Pankreatitis war ja bekannt, möglicherweise stammen die Herde von früheren Entzündungen (chronische Pankreatitis?).
      Das sind natürlich nur Vorschläge. Ich sehe zumindest keinen Grund, den Verdacht auf eine bösartige Erkrankung zu äußern (obwohl man diese nie ausschließen kann). Alle bildgebenden Verfahren haben diesbezüglich bisher keinen Nachweis erbracht. Insbesondere die Leber scheint in Ordnung zu sein (CT, Ultraschall, Spiegelung, ERCP).

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