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Anhaltende Schluckbeschwerden

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  • Anhaltende Schluckbeschwerden

    Sehr geehrter Prof. Wüst, mein Mann (37 Jahre)leidet seit ca. einem viertel Jahr an anhaltenden Schluckbeschwerden ohne Schmerzen. Große Probleme bereitet das Schlucken von fasriger, festere Nahrung, aber auch das Trinken. Hier ist es so, dass er oft ein oder zweimal Schlucken kann, dann aber der Sckluckreflex irgendwie nicht einsetzt, oder dass er nur in kleinen Schlucken trinken kann und dann manchmal gleich alles zu schnell hinter geht und er sich verschluckt. Ein HNO-Besuch ergab eine stark gerötete Schleimhaut, Kehlkopf o.B. - eine Schleimhautpflege wurde angeordnet. Eine große Besserung hat sich jedoch nicht eingestellt. Jetzt soll er noch zum Breischluck, doch davor hat er zu große Angst , dass man nun etwas (Krebs) finden könnte. Die Situation gestaltet sich als besonders schwierig, da er an einer Karziniphobie leidet und hinter allen- auch noch so harmlosen Erkrankungen - Krebs vermutet.
    Wie könnte man ihm helfen? Wie beurteilen Sie seine Beschwerden? Gibt es die Möglichkeit, dass der Schluckreflex, sein Funktioniieren durch irgendetwas verändert wurde? Wenn ja, was ließe sich dagegen tun?
    Vielen Dank für eine Antwort.
    Biggi

  • RE: Anhaltende Schluckbeschwerden


    Typisch für ein Karzinom wäre eine Stenosesymptomatik (Verlegung der Speiseröhre). Das klingt hier eher so, als ob der Transport bzw. die Innervation gestört ist. Das muß durch Breischluck und ev. weiterführende Funktionsuntersuchungen (Verfolgen des Schluckaktes) geprüft werden. Dann bleibt immer noch die Frage, woher die Störung kommt. An eine Krebserkrankung würde ich hier eher nicht denken. Weitere Abklärung ist aber dennoch dringlich, sonst wird man nicht helfen können.

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