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Frage zur Diagnose

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  • Frage zur Diagnose

    Meine Freundin hat folgende Diagnose gestellt bekommen:
    Im Bereich der vorderen Muttermundslippe eine
    schwere Dysplasie des Plattenepithels am Übergang
    zur Zervixschleimhaut (DIII).Der vaginalseitige
    Schnittrand liegt zirkulär ausreichend weit im Gesunden,der zervikale Schnittrand ist knapp frei
    (1 mm).Koilzytäre Atypie des Portioepithels mit
    chronisch fortdauernder Kolpitis und Zervizitis als
    Hinweis auf eine HPV-Infektion.
    Ovula Nabothi,Reservezellhyperplasien der Zervix.

    Von Seiten der Ärztin wurde meiner Freundin nahe-
    gelegt sich die Gebärmutter entfernen zu lassen.
    Ist dies unbedingt nötig,auch unter dem Aspekt,
    daß unser Kinderwunsch schon erfüllt ist?

    MfG
    Haki

  • RE: Frage zur Diagnose


    Offenbar ist eine Koniotomie vorgenommen worden, die die Dysplasie beseitigen konnte. Man kann jetzt auch weiter kontrollieren (Abstrich), wobei offenbar Risikofaktoren bestehen (HPV) für neue Dysplasien. Wenn die Gebärmutter entfernt wird, ist man die Nerverei los. Aber das ist ein Abwägungsprozeß, und das muß jede Patientin selbst entscheiden. Eine Notwendigkeit für eine Hysterektomie besteht m.E. nicht, aber man muß dann die regelmäßigen Kontrollen in Kauf nehmen. Wenn tatsächlich ein Rückfall nachgewiesen würde, müßte die Frage der Hysterektomie erneut aufgeworfen werden.

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