• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Strahlentherapie bei adenoid-zystischem Ca

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Strahlentherapie bei adenoid-zystischem Ca

    Sehr geehrter Professor Wust und alle Krebstherapi-Erfahrenen.

    Bei meiner Mutter ist nach der Entfernung eines adenoid-zystischen Carcinoms an der Speicheldrüse Glandula submandibularis eine Bestrahlung geplant. Die Tumorklassifikation ist T2, bei einer neckdissection und Nachresektion stellte sich heruas, dass keine Lymphknoten befallen sind, keine Methastasierung in Lunge und Leber nachweisbar ist.
    Die StrahlentherapeutInnen planen eine sehr hohe Bestrahlung in der rechten Gesichtshälfte zwischen Kinn und Wangenknochen (80-90Gy) und im Umfeld bis in den Nacken an weiteren Lymphknoten an der Halswirbelsäule - Die Nebenwirkungen scheinen nicht unerheblich (Mundtrockenheit, Geschmacksverlust, Entzündungen im Mund ...). Ich möchte meiner Mutter die Zeit der Bestrahlung so angenehm wie möglich machen und erkundige mich deshlab nach geeigneten Medikamenten bzw. auch Therapien um das allgemeine Wohlbefinden und das Immunsystem zu stärken. Haben Sie hierzu Tipps und Anregungen?
    Vielen Dank
    Anja.sf

  • RE: Strahlentherapie bei adenoid-zystischem Ca


    Da (vermutlich) nur die rechte Halsseite bestrahlt wird, bleiben die Speicheldrüsen der Gegenseite erhalten. Die 80-90 Gy werden sicher nur im Tumorbettbereich gegeben (kleines Feld). Die Maßnahmen sind Spülungen (Salbeitee o.ä.) und pudern der Haut.
    Das ist eine bewährte Lösung gegen Mundtrockenheit ist:
    Acid. citric 1,0
    Tct. Aurantii 1,5
    Twean 80 5,0
    Polybion 10,0
    Paraffin. subl. 50,0
    Mucilago Tylose ad 50,0
    Sorbit sol. 70% 122,5
    Aqua recent dest. ad 500,0
    Lassen Sie sich diese Lösung vom Apotheker zubereiten.
    Da sollten aber die Strahlentherapeuten noch etwas mehr erklären. Das kann man nicht alles über diese Forum abhandeln.

    Kommentar