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darmkrebs

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  • darmkrebs

    sehr geehrter hr. professor!
    meinem freund wurde im september 2000 im
    absteigenden dickdarm ein karzinom entfernt welches bereits umliegende lymphknoten befallen hatte. es folgte eine chemotherapie mit FU/folinsäure. jetzt, jänner 2003 wurde ein rezidiv im aufsteigenden teil des dickdarms endeckt.
    meine frage ist nun ob davon auszugehen ist das hier bereits von vorn herein die anlage zu einer bösartigen veränderung bestand oder es wahrscheinlicher ist das sich tumorzellen über regionale lymphknoten verbreitet haben. mein interesse besteht vor allem desshalb weil mir gesagt wurde das sich im falle einer beteiligung regionaler lymphknoten die wahrscheinlichkeit einer systemischen verbreitung der tumorzellen drastisch erhöht. beunruhigt hat mich auch der auf www.m-ww.de veröffentliche beitrag der besagt das ein lokalrezidiv ohne fernmetastierung selten sei.
    vielen dank

  • RE: darmkrebs


    Ohne die genauen Befunde zu kennen, ist es schwer zu beurteilen, ob das Lokalrezidiv durch Lymphknoten oder erneutes Wachstum im Tumorbett entstanden ist. Beides ist möglich. Der entscheidende (ungünstige) prognostische Faktor ist aber der Lymphknotenbefall zum Zeitpunkt der Erstdiagnose. Das Lokalrezidiv jetzt ist ein zusätzlicher ungünstiger Faktor. Dabei macht es eigentlich wenig Unterschied, ob Tumorrezidiv oder LK-Rezidiv. Es trifft zu, dass nun mit einiger Wahrscheinlichkeit schon weitere Ausbreitung (Metastasen) zu erwarten ist. Es bleibt aber immer noch eine (kleine) Hoffnung auf lange Remission oder sogar Heilung, wenn das Rezidiv erfolgreich behandelt werden kann.

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