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Kleinzelliges Lungenkarzinom

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  • Kleinzelliges Lungenkarzinom

    Hallo, Herr Prof. Dr. Peter Wust!

    Mein Vater ist an einem kleinzelligen Lungenkarzinom erkrankt.
    Vor einigen Wochen durch seine Heiserkeit festgestellt.
    In Kürze beginnt er mit der 3. Chemo. Metastasen waren bisher zum Glück nicht festgestellt worden.Wenn die Chemo anschlägt und der Tumor 10*11cm im linken Lungenflügel eingeschrumpft werden kann, soll bei Ihm der Lungenflügel oder ein Teil davon entfernt werden.
    Ich habe starke Bedenken, daß eine Operation in diesem Fall der richtige Weg ist, denn er ist
    72 Jahre alt, hatte vor 16 Jahren einen erweiterten Hinterwandinfarkt , somit eine Bypassoperation,
    (Arterien sind mittlerweile alle komplett zu, bis auf die 3 Bypässe )
    sowie vor 2+3 Jahren ein Lungenödem. Auf einem alten Röntgenbild vor 2 Jahren war sogar schon der Tumor sichtbar , war auch schon recht groß, wurde aber leider nicht als Tumor erkannt.
    Die anstehende Operation verunsichert mich stark. Meine Befürchtung ist, daß sein Herz für so eine schwerwiegende OP einfach nicht stark genug ist. Nachdem ich mehrere Beiträge von Ihnen zu diesem Thema kl. Lungenkarzinom gelesen habe, wird auch oftmals nach der Chemo (wenn erfolgreich) eine Bestrahlung der Resttumors angewandt.
    Wäre dies in diesem Fall auch möglich oder sogar anstrebbar?
    Für eine Rückantwort wäre ich Ihnen dankbar.

  • RE: Kleinzelliges Lungenkarzinom


    Ich sehe das auch so. Die Operation eines Resttumors ist beim kleinzelligen Bronchialkarzinom eher die Ausnahme. Aufgrund des Alters und der Begleiterkrankungen ist die (konsolidierende) Bestrahlung sicher verträglicher. Sie sollten das noch einmal mit den Ärzten diskutieren und den genauen Grund erfragen. Es wäre ohnehin zu fragen, wie klein der Tumor geworden ist, bevor man über die weiterführende Therapie entscheidet.

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