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Studie mit Iressa

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  • Studie mit Iressa

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
    mein Bruder (LungenCA) nimmt seit über 2 Monaten an einer Studie mit Iressa (ZD 1839) teil. Seit dem hat sich der Tumor in der Größe nicht verändert; es besteht ein stabiler Zustand (letztes CT von heute). Sorgen bereitaet uns nun eine andere Tatsache, nämlich der CEA-Tumormarker, der auch seit Behandlungsbeginn mit Iressa und auch jetzt noch weiter kontinuierlich ansteigt. Mein Bruder ist so besorgt, dass er die Studie am liebsten verlassen würde und sich wieder chemotherapeutisch behandeln lassen will. Vor einer zu vorschnellen Entscheidung möchte ich Sie jetzt um Ihren Rat fragen. Wie soll mein Bruder sich verhalten? Übrigens hat ein anderer Onkologe (Zweitmeinung) ebenfalls zum Verlassen der Studie geraten.

  • RE: Studie mit Iressa


    Im Prinzip soll man bei einer metastasierenden Erkrankung froh sein, wenn man einen stabilen Zustand erreicht hat. Solange Tumormanifestationen nicht wachsen, besteht ein solcher stabiler Zustand. Der Anstieg eines Tumormarkers für sich allein ist da ein weit weniger relevantes Kriterium, zumal Sie die Zahlenwerte nicht mitteilen (wie hoch ist der Anstieg überhaupt?) und ein CEA-Anstieg beim Lungenkarzinom gar nicht nicht typisch ist. Vielleicht sollte man nach anderen Manifestationen suchen. Eine Möglichkeit wäre die PET.
    Wenn man tatsächlich einen Progress findet (dokumentiert in Zunahme der Läsionen in Zahl und/oder Größe), sollte man das Schema wechseln (aber nur dann).
    Das ist soweit meine Meinung (Drittmeinung).

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    • Studie mit Iressa


      Sehr geehrter Herr Prof. Wust! Mein Vater leidet auch an Lungenkrebs und hat nun von diesem Mittel erfahren und möchte nun mehr darüber wissen, vorallem wie so die Studien abgeschnitten haben und wo und wie man an solchen Studien teilnehmen kann. Wir würden uns sehr über eine rasche Antwort freuen!!

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      • Re: Studie mit Iressa

        Leider sind Studientherapien derzeit immer oft im Kreuzfeuer der Medien. Dabei sind die Erfolgsquoten tatsächlich oft positiv. Wer sich tatsächlich für solche Studien interessiert und nicht weiß wie er an diese herantreten soll, ist immer gut beraten sich bei seinen Arzt oder bei gegebenen Seiten wie z. B. www.viomedo.de gut zu informieren.

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