• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Mundtrockenheit - noch ne Frage

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Mundtrockenheit - noch ne Frage

    Nach Op 6/02 und Bestrahlung Ende 10/02 und nun Reha 12/02 HNO Bereich. Habe ich nun weiter extreme Probleme mit meiner Mundtrockenheit.
    D.h. ich wache regelmäßig jede Stunde mit total trockener Mundscheimhaut auf , trinke einige Schluck Wasser - und das jede Stunde.
    Habe bestimmt schon an die 15 verschiedene Mittel- Anwendungen-Sprays-Tabletten getestet alles ohne Erfolg. Die Trockenheit scheint auch gerade jetzt ihren Höhenpunkt erreicht zu haben ( Aussage Reha Ärzte - 6-12 Wochen nach Strahlenende)
    Nun meine Frage - an Prof. Wust und alle die entsprechende Erfahrungen schon gesammelt haben. Ich habe vor - die Trockenheit > Nachts < einfach zu ignorieren. Also aufwachen, nichts trinken sondern versuchen weiter zu schlafen, so gut es geht. Gibt es Erfahrungen, Hinweise oder was auch immer - ob dies richtig ist, oder falsch, gefährlich ( Beschädigung der Schleimhaut) ungefährlich, gesund ungesund usw.
    Bin für alle Hinweise dankbar.
    Liebe Grüße
    raipa

  • RE: Mundtrockenheit - noch ne Frage


    Wenn Sie ohnehin aufgewacht sind, sollten Sie auch einen Schluck trinken, um die Schleimhaut zu benetzen. Die Austrocknung ist ja gerade der Reiz, der Sie Aufwachen läßt. Permanente Austrocknung ist auch nicht gut für die Schleimhaut. Es könnte sinnvoll sein, Flüssigkeiten zu nehmen, die längere Zeit einen Film auf der Schleimhaut bilden. Einige Patiente haben auf Original Schneckensirup geschworen (Reformhaus). Man kann alles Mögliche versuchen (aber das haben Sie ja wohl schon getan). Statt trinken könnte ein Spray mit isotoner Kochsalzlösung nützlich sein. Es gibt auch Öle zur Beimengung.
    Gute Nasenatmung wäre hilfreich, da natürlich Atmen mit geöffnetem Mund den Prozeß der Austrocknung beschleunigt (das sollten Sie prüfen). Auch könnte ein Luftbefeuchter oder Zerstäuber direkt am oder über dem Bett helfen – dann ist die eingeatmete Luft schon angefeuchtet. Solche Dinge gibt es in Läden für Medizinischen Bedarf. Sicher werden Sie dort auch beraten.

    Kommentar


    • RE: Mundtrockenheit - noch ne Frage


      Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.
      Ich werde dann wohl weiterhin meinen Luftbefeuchter benutzen und beim Aufwachen einen Schluck leicht salziges Wasser trinken.
      raipa

      Kommentar


      • RE: Mundtrockenheit - noch ne Frage




        bitte senden Sie mir die gleichen Unterlagen

        Kommentar



        • RE: Mundtrockenheit - noch ne Frage


          was für Unterlagen ??
          im falschen forum gelandet ??
          gruß
          raipa

          Kommentar


          • RE: Mundtrockenheit - noch ne Frage


            Erst einmal ein frohes und gesundes neues Jahr.
            Vielleicht ist es ein kleiner Trost für Sie,wenn Sie meinen Krankenverlauf als Beispiel nehmen.Meine OP nach Tonsillenkarzinom(T 4) war im März 2001.Nach Chemo und Bestrahlung waren meine Mundspeicheldrüsen vollständig verödet. Im Prinzip ist das auch immer noch der Fall, allerdings komme ich jetzt auch schon oft stundenlang ohne Mundbefeuchten aus. Ich versuche stark gewürzte Speisen zu vermeiden , und esse abends zum Schluss immer noch Pudding. Dadurch kommt mir mein Hals wie geschmiert vor. Ich werde eben nicht mehr jede Stunde, sondern nur alle 4-5 Std. wach.
            Mit freundlichen Grüssen
            Eva Kreutz

            Kommentar


            • RE: Mundtrockenheit - noch ne Frage


              Hall Eva,
              vielen Dank für Ihre mutmachenden Worte. Ich werde das auch mal versuchen.
              Auch Ihnen wünsche ich ein erfolgreiches und glückliches und vor allem ein sehr gesundes Neues Jahr.
              Liebe Grüße
              raipa

              Kommentar



              • RE: Mundtrockenheit - noch ne Frage


                Hallo, sicher haben Sie es auch mit künstlichem Speichel versucht ?
                Aber für nachts (besonders jetzt im Winter, wenn die Luft trocken ist) habe ich für mich folgendes herausgefunden: Bevor ich schlafen gehe, nehme ich einen Teelöffel voll Butter oder Öl (je nach Geschmack ein spezielles ÖL z.B. Basilikumöl oder so, gibtes in kleinen 1/4-l-Flaschen)und lasse das langsam zergehen und trinke nichts nach. Für die Nase, die auch oft ausgetrocknet ist, gebe ich eine ordentliche Portion Niveacreme hinein und so kann ich eigentlich ganz gut durchschlafen.
                Ich selbst habe vor 8 Jahren meine Mund-Nase-Rachen-bestrahlung gehabt und kann Ihnen nur sagen, daß die Mundtrockenheit sich zwar im Laufe der Zeit etwas bessert, aber weg geht das nie mehr. Früher konnte ich ohne meine Flasche Wasser nicht aus dem Hause gehen; heute gehts auch so, wenn es nicht gerade Hochsommer oder eben im Winter in trockenen Räumen ist.
                Essen konnte und kann ich aber bis auf den heutigen Tag ohne Getränk keinen Bissen (außer Suppe bzw. Speisen mit Soßen). Aber ich denke, wenn das das Einzige ist, soll man nicht klagen, oder ?
                Vielleicht war das für Sie eine Anregung mit der Butter und alles Gute für Sie.

                EHA

                Kommentar


                • RE: Mundtrockenheit - noch ne Frage


                  Hallo EHA,
                  vielen Dank für Ihre Antwort. Bin nach wie vor, für jeden Tipp dankbar und werde das natürlich auch ausprobieren. Zur Zt. teste ich "Gummibärchen" aus der Apotheke ( vor den Schlafengehen ), mal sehen wie es weiter geht. Das mit den Essen geht mir auch so, das Frühstücksbrötchen ist recht mühsamm, aber normales warmes Essen mit viel Soße geht wirklich schon ganz toll.

                  Liebe Grüße
                  raipa

                  Kommentar