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Prof. Dr. Wust

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  • Prof. Dr. Wust

    Sehr geehrter Herr Professor Dr. Wust,

    Bei meinem Vater ist im letzten Jahr folgendes festgestellt sowie durchgeführt worden.

    1. Pancoast Tumor rechter Lungenoberlappen
    7x8x13,5 cm
    2. neoadjuvante Chemo-und Chemo-Strahlentherapie

    3. Anteriore Thorakotomie und postero-laterale
    Thorakotomie mit kompletter Resektion der 1. und
    2. Rippe rechts, Teilresektion der 3. u. 4. rechts,
    Resektion des apikalen Oberlappensegments
    rechts.

    Befunde:
    Sonographie des Abdomens(ohne metastasentypische Echoreflexmuster)

    Starre Bronchoskopie( Endoluminal fehlender
    Tumornachweisund histologisch freie prospektive
    Absetzungstellen.

    Lungenresektat,Brustwandteilresektat, Lymphknoten ohne Vitale Kazinom Anteile.

    Schlußsatz!!
    Eine weiter onkologische Nachsorge ist nicht
    notwendig.

    Mein Vater wurde im Mai 2002 wieder ins Krankenhaus eingeliefert.
    Diagnose: Cerebral metastasiertes Bronchial-Carcinom. ein 5 cm großer Herd, keine weiteren Herde vorhanden, jedoch inoperabel.
    Gefühlslosigkeit im rechten Bein und der rechten Hand!
    Es wurde Fortecortin 3x4 mg verabreicht und eine Strahlentherapie mit 10 Fraktionen (ambulant) a 3Gy
    verabreicht.

    Sämtliche Ausfallerscheinungen verschwanden, Herd Verkleinerung um 62 % nach Strahlentheapie.

    Vor einer Woche wurde mein Vaterwieder eingeliefert!
    Mit fast den gleichen Symphtomen wie beim ersten Mal.

    Während der zwischen Phase hat er regelmäßig 2x3 mg Fortecortin eingenommen.

    Er bekommt nun im Krankenhaus 4x4mg und sein Zustand bessert sich langsam. Der Tumor ist wieder um 20 % angewachsen.
    Er soll jetzt stereotaktisch bestrahlt werden,und es sind weiterhin keine weiteren Metastasen festgestellt worden.

    Mein Vater macht sich, und ich mir auch, enorme Sorgen, da uns die Ärzte gesagt haben das man ihn nur noch stereotaktisch bestrahlen kann.

    Mich würde interessieren wie hoch die Lebenserwartung meines Vaters in Anbetracht dieser Diagnose und des Verlaufs ist?
    Man kann das so schlecht einschätzen wenn man sich damit nicht auskennt.

    Sehen Sie vielleicht andere Möglichkeiten um meinem Vater irgendwie zu helfen?

    Sehr geehrter Herr Professor, dafür das Sie sich die Zeit nehmen und die Mühe machen, diesen Brief zu lesen, möchte ich mich schonmal im Voraus bei Ihnen bedanken.

    Über eine Antwort Ihrerseits würde ich mich unheinmlich freuen!


    Mit freundlichen Grüßen

    Ulrich Andermann


  • RE: Prof. Dr. Wust( Anhang)


    Zustand meines Vaters aktuell!

    Taubheit der rechten Hand( kann jedoch sämtliche Gegenstände fassen, nur nicht lange festhalten)

    Leichte Taubheit des rechten Unterschenkels

    hat normalen Hunger
    Gewichtszunahme
    nomale Sprache
    klarer Verstand (etwas verwirt ab und zu, da er mit der unsicheren Situation nicht so wirklich klar kommt)
    normaler Stuhl, nomales Urinlassen
    Mondgesicht (durch Cortison)
    läuft sehr langsam aufgrund der Taubheit im rechten Bein.
    Zieht das Bein immer etwas hinterher
    leichte Schlafstörungen
    keinerlei Schmerzen

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    • RE: Prof. Dr. Wust( Anhang)


      Die Prognose hängt jetzt vom Erfolg der stereotaktischen Bestrahlung ab. Wenn der Tumor um 3 cm groß ist (?), kann man ihn gut bestrahlen. Da sonst keine Herde bekannt sind und das ganze Hirn schon bestrahlt wurde, könnte dann eine ganze Zeit Ruhe sein. Wenn die jetzige Therapie allerdings nicht erfolgreich ist, muß ich leider die Prognose als ungünstig einstufen. Dann verbleiben als Schätzung wenige Monate. Aber erst muß man mal den Therapieerfolg der Bestrahlung abwarten.

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