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Falxmeningeom

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  • Falxmeningeom

    Zustand nach osteoplastischer Trepanation und Exstirpation eines riesigen rechts parietal, postzentralen Falxmeningeom.

    OP am 13.08. in der Uni-Klinik Frankfurt,
    Nachsorge durch MRT am 20.11.
    Welches Verfahren ist am besten geeignet, zwischen Narbengewebe und Tumorrezidiv zu unterscheiden?
    Wie häufig kommt es zum Nachwachsen eines Falxmenigeoms?
    Was muss bei Diagnose eines Resttumors getan werden?

  • RE: Falxmeningeom


    Kontrastmittel in der MRT ermöglicht, zwischen Narbe und Resttumor zu unterscheiden (Meningeom reichert stark an). Ist Resttumor nachweisbar, sollte man eine radiochirurgische Behandlung diskutieren, um einem Rezidiv zuvorzukommen. Die Einzelheiten hängen vom tasächlichen Befuind ab. Wenn der (Rest-)Tumor klein ist, wäre GammaKnife interessant, s. www.gamma-knife.de. Alternativ dedizierter Linearbeschleuniger (Dr. Wurm, Charité, 030-450527021).
    Die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs ist direkt abhängig von der Sicherheit der chirurgischen Resektion. Also je unsicherer der Chirurg ist, ob er alles entfernt hat, und je mehr der MR-Befund auf Resttumor hinweist, desto eher kann ein Rezidiv auftreten (und dest eher sollte eine Nachbestrahlung erfolgen).

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