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PET

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  • PET

    Sehr geehrter Herr Professor Wust,
    ich habe hier verschiedentlich über PET gelesen, eine Untersuchung, die kürzlich auch bei mir gemacjt worden ist. Besser noch, bei mir wurde sogar ein PET-CT durchgeführt. In dem mir bekannten Befund wird nun von "Verdacht auf Metastasen" gesprochen.Da muss ich einmal die Frage stellen, ob denn selbst bei dieser Untersuchungstechnik kein klares Ergebnis (Metastasen ja/nein) zu erwarten ist und auch hier nur die Möglichkeit der Verdachtsäußerung besteht. Oder liegt dies etwa am Gerät oder an dem befundenden Arzt? Wie kann man denn jetzt noch feststellen, ob es sich wirklich um Metastasen handelt oder doch nicht? Es ist schon zum Verzweifeln, wenn selbst solche teuren Untersuchungen keine schlüssigen Ergebnisse bringen.

  • RE: PET


    Beweisend für einen bösartigen Befund ist nur die histologische Untersuchung. Ansonsten muß sich der befundende Nuklearmediziner etwas zurückhalten. Natürlich kann es metastasentypische Muster geben, die trotzdem mit großer Wahrscheinlichkeit die Diagnose liefern. Das muß letztlich der behandelnde Onkologe werten, der alle Informationen hat.
    Die PET, erst recht die PET-CT, hat die höchste Sensitivität, zeigt also Befunde, wenn die klassischen Verfahren nichts bringen. Das ist der große Vorteil. Andererseits kann es eher falsch positive Befunde geben. D.h. man sollte nicht sofort (unkritisch) jede Anreicherung als Metastase interpretieren.
    Der erfahrene Onkologe wird alles in allem die richtigen Schlüsse ziehen.

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