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bestrahlung nach glioblastom op

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  • bestrahlung nach glioblastom op

    Sehr geehrter Dr Wust,

    mein Vater wurde im September an einem Glioblastom (rechte Schläfenseite) mit zwei Zysten operiert.
    Derzeit macht er eine Strahlentherapie, die er bis jetzt (3.Woche) gut verträgt. Er bekommt täglich 8mg Fortecortin, dadurch sieht er im Gesicht etwas aufgeschwämmt aus.
    Mich interressiert, ob durch die Bestrahlung auch gesundes Hirn geschädigt wird.
    Die letzten Kernspinnaufnahmen wurden vor der Bestrahlung gemacht, und sollten vier Wochen nach der Bestrahlung wiederholt werden. Ist das ausreichend?
    Vier Wochen nach der letzten Bestrahlung haben wie einen Termin bei der Tumorsprechstunde um einen weiteren Terapieplan zu besprechen. Ich kann es nicht glauben, wenn ich die Prognosen höre, da man meinem Vater nichts anmerkt, wie Krank er ist. Vielen Dank für Ihre Mithilfe

  • RE: bestrahlung nach glioblastom op


    Die Operation mit anschließender Bestrahlung ist die Standardtherapie beim Glioblastom. Eine gewisse Beeinträchtigung des Hirns in der Umgebung des Tumors durch die hochdosierte Bestrahlung kann nicht ausgeschlossen werden. Das hängt von vielen Details ab (und war auch am Anfang besprochen in der Aufklärung). Es tritt aber nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf.
    MR-Kontrolle nach 4 Wochen ist ausreichend – zu diesem Zeitpunkt sollte der Tumor unter Kontrolle und (hoffentlich) weitgehend zurückgebildet sein. Leider wird dieser Therapieeffekt nicht für immer anhalten.

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