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Bauchspeicheldrüsenkrebs

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  • Bauchspeicheldrüsenkrebs

    Ich brauche dringend Rat von Prof. Wust und allen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Bei meiner Mutter wurde letztes Jahr mit erst 51 Jahren(Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt. Whilpple-OP wurde gemacht (R1-Resektion, Ausdehnung in peripankreatisches Fettgwebe laut histol. Befund), danach Chemo mit 5 FU und einem weiteren Stoff/Vitamin?, beim dritten Zyklus überlappend mit Bestrahlungen. Jetzt, fast ein Jahr nach Beendi gung der Therapie hat sie mittlerweile extrem starke Schmerzen. .Das CT zeigte nur eine kleine Weichteilvermehrung,der Artzt sagte das könne auch Narbengewebe sein.(Das kann man ja dann wohl ausschliessen?) Vor drei Wochen wurde eine Neurolyse gemacht, die aber nichts bewirkt hat. Sie nimmt schon seit längerer Zeit mehrere Schmerzmittel und hoch dosiertes MST. Gestern wurde auf Pflaster umgestellt, und heute hat sie es vor Schmerzen nicht mehr ausgehalten. Der Artzt war mehrmals da, gab mehrere Spritzen und Valium,...
    Können diese extremen Schmerzen von der Umstellung auf das Pllaster gekommen sein? Warum hat dann auch das MST nicht mehr gewirkt? Kann es nach der Umstellung in evt. 2-3 Tagen wieder besser werden, dass sie vielleicht noch ein paar Monate zu leben hat? Oder sind es nur noch Tage? Prognose?
    Kann man noch etwas tun um den Tod hinauszuzögern? Eine weitere Chemotherapie mit Gemzitabinen z.B. will der Arzt nicht mehr riskieren wegen schlechten Blutwerten (nur noch 2500 Leukozyten). Was ist da die bessere Alternative oder gibt es eine andere? Wäre eine intraarterielle Chemo möglich?

  • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


    Bei meiner Tante wurde Bauchspeicheldrüsenkrebs vor 1 Monat diagnostiziert.
    Mittwoch dieser Woche hatte sie die 2. Chemotherapie.
    Sie ist zuhause, und hat jetzt Verwirrtheitszustände.
    Kennt sich jemand mit Nebenwirkungen der Chemo aus ?
    K.Möller

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    • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


      Bei meiner Tante wurde Bauchspeicheldrüsenkrebs vor 1 Monat diagnostiziert.
      Mittwoch dieser Woche hatte sie die 2. Chemotherapie.
      Sie ist zuhause, und hat jetzt Verwirrtheitszustände.
      Kennt sich jemand mit Nebenwirkungen der Chemo aus ?
      K.Möller

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      • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


        Die therapeutischen Möglichkeiten sind leider weitgehend ausgeschöpft (Bestrahlung, Neurolyse, Chemo). Im Grunde bleibt nur die ausreichend hoch dosierte Morphingabe. Da ist möglicherweise MST besser steuerbar, die Dosis kann dann immer weiter erhöht werden. Man muß abwarten, ob das Pflaster ausreicht. Die nächste Stufe wäre eine kontinuierliche Infusion von Morphin über einen Port. Dazu kann man Corticosteroide und ev. ein Antidepressivum geben (viszerale und neuralgische Schmerzen nach Ihrer Beschreibung). Eventuell Vorstellung in einer Schmerzsprechstunde.
        Die Prognose ist bei vermutlich lokaler Progression (zumindest klinisch) und weitgehender Ausschöpfung der therapeutischen Möglichkeiten nicht gut. Zeiträume im Bereich von Monaten sind am ehesten wahrscheinlich.

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