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Recktum -Ca

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  • Recktum -Ca

    Hallo,
    bin 37.Jahre,und habe vor 2 Tagen erfahren das ich an Recktum -Ca (Adeno-Ca) erkrankt bin.Laut Histologie ist es eine G2-Einstufung - Endoskopisch ist d. Tumor 2cm gross und wächst wie ein Stift nach innen.Drumherum sieht es ganz gut aus.Die OP findet nächse Woche statt.
    Meine Frag,ist einen evtl. Heilung möglich,und wie sieht die Therapie nach der OP aus?

    Danke im vorraus Lydia Vuksan

  • RE: Recktum -Ca


    Hallo Lydia.
    Du fragst mit Deiner Email, ob es notwendig ist nach der Operation eine weitere Therapie durchzuführen. Dies ist eine Frage, die man erst beantworten kann, wenn das Tumorgewebe histologisch aufgearbeitet wurde. Primär ist es aber wichtig, dass Sie sich in einer Klinik operativ behandeln lassen die genügend Erfahrung bei onkologischen Operationen haben zum Beispiel ein Tumorzentrum oder eine Universitätsklinik. Viele Studien haben nämlich gezeigt, dass gerade beim kolorektalen Karzinom die Erfahrung des Chirurgen bzw. des operativen Teams entscheidenden Einfluss auf die Heilungswahrscheinlichkeit haben.

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    • RE: Recktum -Ca


      Hallo,
      ich weiss ihr könnt mir nicht helfen,aber ich möchte einfach schreiben!
      Meine Schwiegermutter ist letztes Jahr ende Sommer an einem G3!!!operiert worden und alles sollte gut werden.Keiner wollte bzw.konnte sie operieren,aber ein Arzt in Essen hat es dann doch getan und hatte ein gutes Gefühl das der Krebs nicht strahlt.Nun hat er es ende letzten Jahres doch getan.Befall in Scheide und an der Blase!Trotz Chemo und Bestrahlung!Meiner Schwiegerma wurde was von der Scheide weggenommen und eine Lymphe in der Leiste wurde entfernt auch die war bösartig.In Essen zur Vorstellung eine Woche nach dieser OP kam der nächste Nackenschlag:weitere Metastasen an Blase und in der Scheide!Die erstze wollten erst operieren und einen Blasenausgang machen,haben dann aber lieber Eine Chemo gemacht,eine Studie aus München wurde ausprobiert.NMeine Schwiegerma litt immer mehr an schmerzen im Rücken,Diagnosen:evtl.Bandscheiben Vorfall oder nerv eingeklemmt,im Endeffekt hiess es Liegeschmerzen ach scheisse es gibt noch so viel zu schreiben,ich komme jetzt zum Punkt:Meine SCH: hat in vier Wochen sehr extrem abgebaut,letzte Chance Blasenausgang.Miittwoch war die schwere OP,vom Krebs wurde nix weggenommen,die Ärzte haben gesehen das es Stark gestreut hat,überall Wucherungen der Metastesen,keine operativen möglichkeiten.Sie hat nun einen Darmausgang,einen Blasenausgang,eine Nierenfistel und liegt immer noch im künstlichem Komma weil die Ärtze sie nicht zumachen konnte.Sie ist gestopft wie ne Weihnachtsgans wegen den Blutungen Und hat irgend ein Netz als künstliche Bauchdecke,sie hat bisher mehr als 35 Blutkonserven bekommen,jetzt lagert sie massiv Wasser ein und die Ärzte sagen die Nieren machen schlapp,jetzt überlegen die Wahrhaftig sie an die Dialyse zu legen,aber das kann es doch nicht sein!!!Hat sie kein recht zu sterben!???Sie wird sich doch nur Quälen wenn sie aus dem Koma geholt wird.Sie konnte vor der Op sich nicht mal mehr alleine hinsetzten,geschweige denn laufen.Sie konnten ihr durch die OP nicht helfen.Die Ärzte schliessen nicht aus das sie noch ein paar Monate leben kann,aber ist das Leben?Das hätte sie so nicht gewollt!!!Der Schwiegerpapa kann sie nicht loslassen und schafft es nicht zu sagen die sollen sie einfach nur schmerzfrei halten und nichts Lebnenverlängerndes machen.Er kann nicht über Leben und TOD entscheiden,ich kann ihn ja verstehen,aber was ist nun richtig.Muss sie wirklich wach werden und dann erfahren das sie vollsitzt und sowieso in Raten sterben wird?Wie soll sie damit fertig werden.Der krebs hat sie bis jetzt schon unwürdig abbauen lassen.Es wird doch nicht besser?Oder?Sie hat bis zum Sommer noch ein recht schönes Leben gehabt,aber jetzt hat sie sich genug gequält,mehr hat sie nun wirklich nicht verdient.Ich wünsche für sie das sie endlich sterben darf,natürlich ist mein grösster Wunsch sie noch lange zu haben,aber doch nicht um jeden Preis und auf ihre Kosten,sehe ich das alles falsch,ich glaube Menschen sind sehr egoistisch und können nicht loslassen!Im übrigen ist sie im Januar erst 50!!!!geworden,was kann ich nur machen!?Ich habe leider nicht das Recht sie sterben zu lassen,ich fühle mich hilflos,und um so länger sie da so liegt um so grösser wird der wunsch das sie endlich einschläft,so weh es auch tut.Danke für die Aufmerksamkeit,ich weiss ihr könnt mir ja eh nicht helfen.
      GrussMelanie

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      • RE: Recktum -Ca


        Hallo Silke,

        vielen Dank für die Antwort.
        Die OP hab ich erfolgreich hinter mich gebracht.Ich habe mich nach langem Überlegen dennoch entschieden,mich in einem kleineren Haus operieren zu lassen.Muss allerdings dazu sagen,d. ich als MTRA in diesem Hause beschäftigt bin.Somit hatte ich natürlich einige Vorzüge,und kam mir nicht wie eine Nummer in e. Uniklinik vor.
        Der Befund lautet : T3 N0 G2 der schliessmuskel wurde erhalten.
        Die Chemotherapie ( 5FU/Folins.) und Strahlentherapie beginnen nächste
        Woche.Meine Frage wäre:hat sich in Bezug auf die Chemo eigentlich irgendetwas neues getan ? -gibt es mittlerweile e. bessere Kombinat. als 5FU/Folins.?

        Danke u. schöne Grüße Lydia

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        • RE: Recktum -Ca


          Hallo Melanie,
          in so einer Situation ist man wirklich total hilflos.
          Ich selbst habe auch Krebs - aber hier sehe ich mal wieder wie gut ich trotzdem noch dran bin.
          Wollte Dir nur sagen, das ich an Dich denke - und für Dich und Deine Schw.-Mama bete.

          Liebe Grüße

          raipa

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          • RE: Recktum -Ca


            Die Standardtherapie ist weiterhin die Radiochemotherapie. Nach der Empfehlung des NCI (National Cancer Institut) werden erst 2 Zyklen 5-FU/Folins. allein, dann Bestrahlung (50,4 Gy) mit 2 dosisreduzierten Zyklen parallel, dann noch 2 weitere Zyklen gegeben. Das ist der Standard. Es gibt keinen Grund, davon abzuweichen, da die Ergebnisse gut sind.

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