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Lungenkrebs

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  • Lungenkrebs

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,
    bei meiner Lebensgefährtin wurde im März 02 Lungenkrebs und zwar im linken oberen Lungenlappen diagnostiziert. Bei den weiteren Voruntersuchungen wurde dann auch noch ein Hirntumor festgestellt, welcher aber keine Metastase sein sollte. Bei der Bronchioskopie wurden keine Krebszellen gefunden. Meine Lebensgefährtin wurde daraufhin in einer Lungenklinik operiert. Die Histologie ergab eine Adenokarzinom mit der größten Ausdehnung von 3,4 cm und der Tumorstufe pT2, G2,pN0 , M0,dem OP-Ergebnis R0. Eine adjuvante Nachbehandlung war nicht nötig. Nach Krankenhaus- und Rehaaufenthalt konnte meine Lebensgefährtin ihren Beruf als Grundschullehrerin nach den Sommerferien wieder aufnehmen. Zwischenzeitlich wurde im Oktober auch der Hirntumor operiert. Hier handelte es sich um ein Meningeom nach WHO I.
    Meine Lebensgefährtin hat sich von beiden Operationen gut erholt.
    Meine Frage: Hat sie eine reelle Heilungschance?
    Etwas Bedauerliches muss ich jedoch noch hinzufügen. Bei einem Krankenhausaufenthalt im Juli 2001 wurde bereits die Infiltration im l. o. Lungenlappen festgestellt. Leider hat man in diesem Krankenhaus vergessen, den Befund mitzuteilen bzw. weitere Untersuchungen vorzunehmen.
    Anhand der Röntgenbilder konnte aber bei diesem Adenokarzinom in 8 Monaten keine wesentliche Veränderung erkannt werden. Hat dieses ungewöhnliche langsame Wachstum auch etwas zu bedeuten. Auf eine Antwort würde ich mich freuen.
    Übrigens: Meine Lebensgefährtin ist erst 49 Jahre alt.
    Mit freundlichem Gruß
    Christian Juris