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Medulloblastom

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  • Medulloblastom

    Hallo,

    bei meiner Frau wurde gestern ein Gehirntumor entfernt. Der Pathologe hat nach dem ersten Schnitt einen Verdacht auf Medulloblastom ausgesprochen. Leider konnten die Ärzte bisher keine befriediegenden Aussagen machen bzw. die Aussagen waren teilweise widersprüchlich.

    Meine Frau ist 34 Jahre. Der Tumor wurde am 16.10. entdeckt und am 22.10. behandelt. Anscheinend gibt es keinen Restumor. Die Beschwerden begannen mit Schwindel besonders nachts und im liegen. Alle anderen Anzeichen (Augen, Sprache, Gang etc.) waren normal. Der Tumor war gut zugänglich (am Kleinhirn) und wurde in drei Std. Operation (wohl ohne Restumor) entfernt.

    Leider haben fast alle meine Recherchen nur Aussagen zum M. im Kindesalter gefunden. Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen?

    Vielen Dank
    Olaf

  • RE: Medulloblastom


    Aus meiner Sicht sollte das Alter an der Behandlung nichts ändern. Es wäre jetzt also mindestens eine Radiotherapie angezeigt, eher Radiochemotherapie. Da würde ich bei einem Zentrum mal nachfragen: es wird dazu eine Studie durchgeführt (HIT 2000) mit Studienleitung in 97080 Würzburg, Tel.: 0931-201-5839, hitchem@uni-wuerzburg.de.

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    • RE: Medulloblastom


      Hallo,

      bei unserem inzwischen 9 jährigen Sohn ist im Oktober 01 ein Medulloblastom diagnostiziert worden. Es folgte eine sofortige komlpette Resektion
      des Tumors. Im November 01 wurde dann eine
      fragliche, winzig kleine Metastase im 3. Ventrikel
      diagnostiziert. Daraufhin wurde Niklas nach der Studie HIT 2000 mit Metastase behandelt. Er hat die
      Chemotherapei und auch die hyperfraktionierte Be-
      strahlung ganz gut vertragen, sodaß die Dosierungen und auch der Zeitplan der Studie einge-
      halten werden konnten.
      Momentan befinden wir uns im 3. Block der Erhaltungstherapie.
      Nun ist es so, das der behandelnde Radiologe der Meinung ist, die fragliche Metastase sei eine normale Anomalie, die Radiologen aus Würzburg jedoch meinen, die Metastase sei etwas gewachsen
      und die Radiologen aus der behandelnden Kinderklinik meinen, der Befund sei unverändert.
      Der behandelnde Onkologe rat nun noch einmal
      mittels einem besonderen Bestrahlungsverfahren, welches das umliegende Gewebe in besonderem Maße schont, nachzubestrahlen.
      Der behandelnde Radiologe lehnt eine weitere
      Bestrahlung rigoros ab, der der Sehrnerv zu nah
      liegt.
      Gibt es eine Möglichtkeit, die Metastase bzw. die
      Anomalie sicher zu diagnostizieren ?
      Kann eine weitere Stahlentherapie riskiert werden?
      Was sollen wir tun?
      Mit freundlichen Grüßen
      Sigrid Brauer

      Kommentar


      • RE: Medulloblastom


        Wie lange kann es nach der OP dauern, bis man wieder völlig hergestellt ist?
        Meine Frau hat motorische und geistige Probleme. Zwar lassen sich von Tag zu Tag (besonders im motorischen Bereich) Fortschritte erkennen, aber im geistigen Bereich sehe ich diese nur sehr wenig. Gibt es da eine Richtgröße? Womit hat das zu tun?

        Vielen Dank
        MfG

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